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Fallermittlung

2008
 

4 Objekte wie Bumerangs
Rheinberg August 2008
(DEGUFO 08-08-30)


 

"Am 30. 8. 2008 habe ich in Rheinberg ein außergewöhnliches Phänomen beobachtet. Zusammen mit einer weiteren Person saß ich nachts auf einer großen Terrasse im ersten Stock eines Hauses auf der Fossastraße. Zusammen betrachteten wir den Sternenhimmel. Plötzlich bemerkten wir eine Formation ungewöhnlicher Flugobjekte direkt über uns. Wir konnten die Objekte für mehrere Sekunden sehen, bis sie hinter dem Dach des Hauses verschwunden waren.
Es waren insgesamt vier Flugkörper, welche eine enge, asymmetrische Formation bildeten. Die Flugkörper bewegten sich alle vier gleichmäßig über den Himmel, wobei sich die Abstände untereinander sich um keinen Millimeter veränderten. Der Flug geschah absolut geräuschlos.
Die Form jedes einzelnen Objekts entsprach in etwa der eines Bumerangs, sie bestanden also nur aus einer Art Flügelpaar. Dabei wirkten die Objekte so, als seien sie vollkommen flach. Sie waren deutlich heller als der nachtschwarze Himmel, von dem sie sich klar abhoben.
Die Objekte schienen aus sich selbst heraus zu leuchten. In etwa könnte man dieses Leuchten mit einem bleichen, milden Mondlicht vergleichen. Der Farbton war silbrig-grau, wobei die Objekte jedoch nicht glänzten oder strahlten. Die Oberfläche jedes Objektes war vollkommen homogen. Irgendwelche Unregelmäßigkeiten, Aufbauten, Lichter, Fenster o. ä. waren nicht zu erkennen.
Rheinberg liegt am Niederrhein, in der Nähe befindet sich der Flughafen von Weeze. Deshalb liegt der Gedanke nahe, dass es sich bei den Objekten um Flugzeuge gehandelt haben könnte. Flugzeuge scheiden jedoch aus, da sie nachts mit deutlich sichtbaren, farbigen Positionslichtern fliegen. Außerdem erscheinen Passagierflugzeuge wohl kaum in dieser engen Formation, schon gar nicht nachts. Zudem war, wie gesagt, nicht das geringste Geräusch zu hören. Hinzu kommt, dass sich die bumerangartige Form der einzelnen Objekte deutlich von der eines Passagierflugzeugs unterschied.
Ich habe mir im Internet chinesische Himmelslaternen angesehen. Nun möchte ich definitiv behaupten, dass es sich bei den Objekten, die wir in Rheinberg beobachtet haben, nicht um Himmelslaternen und auch nicht um Heißluftballons gehandelt hat:

  • Die Himmelslaternen, die im Internet abgebildet sind, haben eine ganz andere Form, meist eine ballonähnliche. Die beobachteten Flugobjekte sahen aber wie Bumerangs aus.
  • Himmelslaternen werden offensichtlich mit Kerzen betrieben und beleuchtet. Dadurch ergibt sich eine Art "inneres Leuchten", ein Glühen. Dieses wird, bedingt durch das Flackern der Kerze, zudem unregelmäßig sein. Die in Rheinberg beobachteten Flugkörper hatten jedoch kein "inneres Leuchten", sie glühten auch nicht. Außerdem war ihr Licht oder ihre Farbe vollkommen gleichmäßig, homogen, es gab keinerlei Flackern. Die Flugobjekte waren hell, deutlich heller als der nachtschwarze Himmel, sie waren grau und gleichzeitig silbern (aber ohne zu glänzen). Die Farbe, bzw. das Licht aller 4 Flugobjekte war vollkommen identisch. Bei Himmelslaternen, die in einer Formation fliegen, müssten alle Laternen unterschiedlich flackern und deshalb unterschiedlich aussehen.
  • Ich glaube auch nicht, dass 4 Himmelslaternen zu einem einen absolut gleichförmigen Formationsflug fähig sind, selbst wenn man sie mit einer Leine o. ä. verbindet. Ich denke, dass sie selbst bei völliger Windstille ein bisschen wackeln oder herumhüpfen würden. Die beobachteten Flugkörper schoben sich jedoch in einer vollkommen gleichförmigen Formation über den Himmel. Dabei veränderten sie ihre Position zueinander um keinen einzigen Millimeter.
  • Die Idee, dass es sich um fliegende Wildgänse handeln könnte, halte ich ebenfalls für unwahrscheinlich. Diese sind am Niederrhein zu Tausenden unterwegs - auch nachts - allerdings kaum zu dieser Jahreszeit, im August. Außerdem:
  • Die beobachteten Objekte bestanden nur aus einer Art Flügelpaar, es gab also keinen Körper, bzw. Rumpf.
  • Man hätte eine Bewegung innerhalb der Objekte, also einen Flügelschlag, wahrnehmen müssen.
  • Wildgänse heben sich nicht hell, bzw. mild leuchtend vom Nachthimmel ab. Um Wildgänse, die in der Nacht vorüber fliegen, zum Leuchten zu bringen, hätte es eine Lichtquelle von der Erde geben müssen. Diese Lichtquelle hätte die Wildgänse anstrahlen müssen, z. B. das Laserlicht einer Disco. Auch dieses scheidet aus. Auf der Fossastraße gibt es keine Disco, auch keine großen Scheinwerfer o. ä.
  • Wildgänse stoßen eigentlich immer Laute aus, außerdem vernimmt man das Rauschen ihres Flügelschlages. Die beobachteten Objekte waren jedoch vollkommen geräuschlos.

Leider habe ich nicht auf die Uhr gesehen, weshalb ich den genauen Zeitpunkt der Sichtung nicht benennen kann, es muss aber zwischen 22.00 und 22.30 Uhr gewesen sein. Dabei war das Ereignis noch mit einem weiteren merkwürdigen Phänomen verbunden. Obwohl wir zuvor längere Zeit auf den Sternenhimmel geschaut hatten, haben wir die Objekte nicht herankommen sehen. Vielmehr sahen wir sie urplötzlich direkt über uns, als wenn sie aus dem Nichts aufgetaucht, bzw. von der Seite herangekommen wären. Falls sie tatsächlich von der Seite gekommen wären, dann müssen sie ihren Weg urplötzlich verändert haben, um im rechten Winkel weiterzufliegen.
Vielleicht wurden die Objekte in Rheinberg und Umgebung noch von anderen Personen beobachtet. Falls ja, wäre ich froh, wenn Sie mich darüber informieren würden.
Im Anhang sende ich eine Skizze."


Skizze der Sichtungszeugin

Anmerkung DEGUFO: Die Beobachterin hat eine sehr ausführlich Darstellung gegeben, die bekannte Stimuli ausschließt. In diesem Zusammenhang soll daher auf Beobachtungen in den USA hingewiesen werden, in denen häufig von bumerangförmigen Objekten berichtet wird. PeHa


 
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