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Dokumentation

Außerirdische Basis auf dem Mond?
Analyse der Apollo-16-Aufnahmen vom Lobachevsky-Krater
von Andreas Krug

Am 18.4.1972 fotografierte der Lunar-Orbiter des Apollo-16 Raumschiffs einen Teil des Lobachevsky-Kraters auf der Mondrückseite. Seltsamerweise bezeichnet die NASA diesen Krater als „Guyot_Krater". Seine exakte Position ist 116,5 Grad östliche Länge und 10,5 Grad nördliche Breite.

Angeregt von einem Beitrag von Dr. Johannes Fiebag (www.home.t-online.de/home/guyot_d.htm) folgte ich seinem Aufruf zur Analysierung und Deutung dieser Aufnahme. Das Ergebnis ist, wenn es durch weitere Aufnahmen bestätigt werden könnte, sensationell. Es sagt aus, dass auf der Rückseite des Mondes eine Station befindet, die nicht von Menschen erbaut worden ist. Armstrong wäre nicht das erste Lebewesen gewesen, das den Mond betreten hätte.

Das Objekt

Der Lobachevsky-Krater (Bild 1, siehe auch http://images.jsc.nasa.gov/images/pao/AS16/10075825.jpg) hat einen Durchmesser von 84 km. Der sichtbare Bildausschnitt zeigt damit einen Geländeausschnitt von etwa 66 km x 58 km (B x H). Das Bild zeigt das Innere des Kraterwalls auf einer Länge von etwa 27 km. Unter Einsatz von spezifischen Farbsubstitutionsverfahren, bei welchen die vorhandenen Farbwerte zur Kontrastverbesserung durch entsprechende Kontrastfarben ersetzt werden, kann ich in diesem Gebiet Strukturen sichtbar machen. Diese Strukturen, welche in ihren Dimensionen schwer zu begreifen sind, liegen auf der Innenseite des Kraterwalls und weisen sowohl gerade Linien und rechte Winkel auf, passen sich aber auch dem Gelände an. Auf geraden Linien und rechte Winkel werde ich weiter unten noch eingehen, da diese wahrscheinlich in der Realität nicht so geradlinig sind.

In ihrer vertikalen Ausdehnung (in bezug auf den Kraterwall) reichen diese blau gekennzeichneten Strukturen (Bild 2) jeweils vom Scheitelpunkt des Kraterwalls bis zur Kratersohle und scheinen dabei bestimmte Gebiete des Kraterwalls zu umschließen.

Die Hypothese

Für meine Untersuchungen gehe ich von folgendem Denkmodell aus: Die Objekte sind von intelligenter Hand erschaffene Bauten und ich vermute, dass sie bewohnt sind. Dies bedeutet, dass in ihrem Inneren eine künstliche Atmosphäre notwendig ist, und dass auch Klima- und Strahlungsschutzmechanismen unabdingbar sind. Diese Schutzmechanismen könnten in Form von Kuppeln (welcher Art auch immer) realisiert werden.

Die blau gekennzeichneten Objekte in Bild 2 deute ich dabei als Außenbegrenzungen oder Mauern von großflächigen Kuppelobjekten.

Einzelheiten

Zur näheren Untersuchung wurde ein Objekt ausgesucht, das oberhalb der Rahmenmitte von Bild 1oder 2 liegt, weil dieses einige sehr interessante Details aufweist. Dieser Ausschnitt ist in Bild 3 dargestellt. Man findet an dieser Stelle des Kraterwalls einen kleinen Einschlagskrater, dessen Durchmesser vom Kraterrand bis hin zur Mitte des Kraterwalls reicht. Die im folgenden aufgezeigten Strukturen liegen zum Teil auf den Rändern dieses kleinen Kraters und untergliedern sich in drei Teilobjekte:

1. in ein annähernd rechteckiges Objekt, welches sich direkt am oberen Rand des Kraterwalls befindet (oberes Objekt), dessen obere, linke und untere Begrenzung sich den Rändern des oben erwähnten kleinen Kraters anpassen;

2. in ein eigenwillig geformtes Objekt, welches von der Kraterwallmitte bis zum Fuß des Kraterwalls reicht (unteres Objekt);

3. in ein kleines zentrales Objekt mit heller Färbung innerhalb zwischen dem oberen und unteren Objekt.

Das Gebiet zwischen dem oberen und unteren Objekt ist annähernd oval, da die Begrenzung des oberen eine konvexe, und die des unteren Objektes eine konkave Einbuchtung aufweist, welche einander gegenüberliegen. Dieses Gebiet könnte natürlich auch kreisförmig sein und nur durch die perspektivische Verschiebung oval erscheinen. Die maximale Ausdehnung beträgt in der Längsachse etwa 1,6 km.
Betrachtet man diese drei Objekte von einer gedachten Position am Kraterrand aus, erkennt man die Darstellung eines Vogels mit nach links gedrehten Kopf. Aus diesem Grund nenne ich das gesamte Objekt „Adlerhorst".

Auf die angezeigten Unterbrechungen werde ich weiter unten eingehen, da nach meiner Theorie diese Strukturen Außenbegrenzungen von Kuppelobjekte sind,

welche logischerweise keine Unterbrechungen aufweisen dürfen.

Im folgenden werden diese drei Teilobjekte näher betrachten. Es sieht ganz danach aus, dass Einzelheiten der inneren Struktur der Objekte sichtbar gemacht werden können. Nach meiner ansicht handelt es sich um durchsichtige bzw. teildurchsichtige Kuppeloberflächen.

Oberes Objekt

Dieses am höchsten Punkt des Kraterwalls gelegene Objekt (Bild 4) beinhaltet meiner Meinung nach Empfangs- und Ortungsanlagen wie Spiegelteleskope, Antennen oder dergleichen.

Es ist anzunehmen, dass insbesondere das Objekt auf der linken Seite auf die vorüberfliegende Raumkapsel gerichtet ist. Trotz des Winkels zwischen Raumkapsel und beobachtetem Objekt sind die den Kernbereich umgebenden Strukturen symmetrisch angeordnet. Bei einer Breite von etwa 360 m sicher ein imposantes Objekt mit entsprechender Auflösung.

Unteres Objekt

Bild 5 zeigt einen interessanten Detailbereich des unteren Objektes. Bei näherer Untersuchung der im Bild 3 aufgezeigten Unterbrechungen stellte ich fest, dass sich die Außenbegrenzung innerhalb der rot gekennzeichneten Objekte fortsetzt. Da sie sich hier wahrscheinlich unterhalb der Kuppeloberfläche befindet, kommt es zu einer Farbverschiebung im Vergleich zu den außerhalb liegenden Streckenabschnitten. Infolge dieser Farbverschiebung kann sie im Bild 3 nicht dargestellt werden. Meiner Meinung nach sind diese rot gekennzeichneten Objekte gigantische Schleusenkammern, um große Objekte wie Raumschiffe usw. ins Innere der Kuppelobjekte, bzw. den logischerweise vorhandenen Bunkeranlagen innerhalb des Kraterwalls zu bringen.

Unter dieser Annahme ist die Funktion des etwa 800 m langen, blau gekennzeichneten Blocks an der linken Seite erklärbar. Dieser Block ist Bestandteil der Außenbegrenzung und stellt wahrscheinlich den zentralen Gasspeicher für das gesamte Objekt und/oder die Schleusenkammern dar. Deutlich sind hier die Verbindungen (Rohre?) sowohl zur ersten Schleusenkammer als auch zu anderen Objekten zu erkennen.

Der „Adlerhorst" ist meiner Meinung nach die zentrale Kommunikations- und Verteidigungsbasis in diesem Gebiet. Eventuell könnte man aufgrund der Größe des Freiraums zwischen oberem und unterem Objekt auch einen „Raumflughafen" mit angrenzenden Hangars vermuten. Trotz großer Bemühungen ist es mir aber bisher nicht gelungen, Raumschiffe, welche mit Sicherheit für eine derartige Besiedelung nötig sind, als solche definitiv sichtbar zu machen.

Zentrales Objekt

Da dieses Objekt (Bild 6) in einem freien, nicht überdeckten Raum zwischen zwei Kuppelobjekten liegt, ist anzunehmen, dass für seine Funktion eine abschirmende Kuppel hinderlich wäre. Wahrscheinlich ist es ein emittierendes Gerät, wie z.B. ein starker Sender, eine Abwehrwaffe oder ähnliches. Für ein derartiges Objekt benötigt man neben einer freien Schussbahn nach oben wahrscheinlich auch einen horizontalen Sicherheitsabstand zu den nächsten Gebäuden. Über dem blau gekennzeichneten „Sockel" befindet sich ein spitz zulaufender turmartiger Aufbau. Da die Innenseite des Kraterwalls im Schatten liegt und nur dieser turmartige Aufbau über die Schattengrenze hinaus reicht, wird das Sonnenlicht an diesem Turm nach unten reflektiert. Diese Reflexion wird als heller Streifen unterhalb des Objektes sichtbar, was auch deutlich in Bild 3 zu erkennen ist.

Größenabschätzung

Wenn die betrachteten Strukturen Kuppelobjekte sind, stellen sich natürlich die Fragen nach Höhe und Stärke dieser Objekte. Ob die Höhe der Kuppelwände und damit der Kuppelfläche überall gleich ist, kann ich nicht beantworten.

An mehreren der Raumkapsel zugewandten Stellen habe ich versucht, die Höhe der Seitenwände zu vermessen. Sicher sind die Außenwände dem Gelände angepasst und zwischen 25 und 100 m hoch. Um eine Vorstellung von der Größe dieser Objekte zu bekommen, habe ich die Innenfläche und das Volumen grob berechnet:

Mittlere Höhe
oberes Objekt: 75 m,
unteres Objekt: 50 m.
Fläche
oberes Objekt: 1,13 Mio m2,
unteres Objekt: 3,95 Mio m2.
Volumen
oberes Objekt: 85 Mio m3,
oberes Objekt: 197 Mio m3

Zum Vergleich: die Fläche des linken Objektes auf Bild 2 beträgt etwa 37 Mio m2.

Da die Wandstärke der Außenwände stark variiert, bzw. durch den Blickwinkel der Aufnahme nicht eindeutig zu erkennen ist, kann ich nur eine grobe Schätzung abgeben. Meiner Meinung nach liegt das Minimum der Wandstärke bei 10 bis 20 m. Dies sind Dimensionen, welche unsere Vorstellungskraft übersteigen. Was für eine Technologie benötigt man, um derartige Objekte in der unwirtlichen Mondumgebung im absoluten Vakuum zu erbauen, und über Zeiträume, welche wir nur erahnen können, zu unterhalten und zu schützen?

Untersuchung Farbstruktur

Die Ergebnisse sind, auch mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen, in bestimmten Grenzen reproduzierbar.

Nach den vorherigen Ausführungen stellt sich nun die Frage, ob die aufgezeigten Objekte das Ergebnis von diversen natürlichen Prozessen auf dem Mond bzw. zufälligen Einflüssen auf das Bildmaterial sind.

Meiner Meinung nach sind natürliche Ursachen wie Verwerfungen oder Übergänge verschiedener Gesteinsarten auszuschließen.

Da alle waagerechten und senkrechten Kanten der aufgezeigten Strukturen auffällig mit den äußeren Kanten des Bildes korrespondieren, sind sie höchstwahrscheinlich das Ergebnis einer starken Komprimierung der Originalaufnahme. Bei dieser Komprimierung wurden alle Farbübergänge, welche in etwa horizontal und vertikal verlaufen, der Komprimierungsrichtung angepasst. In der Realität sind sie vermutlich nicht so extrem geradlinig, sondern dem Gelände angepasst und verlaufen (schon aus Gründen der Tarnung) unregelmäßiger. Aus diesem Grund werden für die weiteren Untersuchungen nicht diese Strukturen an sich betrachtet, sondern die umschlossenen Bereiche als Ganzes im Verhältnis zu den umgebenden Flächen analysiert.

Sind die gefundenen Objekte Kuppelflächen, so sind diese entweder durchsichtig oder entsprechend der umgebenden Mondoberfläche eingefärbt. In beiden Fällen könnten eventuell vorhandene Farbdifferenzen zwischen den Innen- und Außenbereichen nachgewiesen werden.

Als Arbeitshypothese setze ich eine Gleichheit zwischen Innen- und Außenbereich an und versuche diese mit Hilfe von statistischen Methoden zu verifizieren. Grundlagen

Wie wir aus dem Physikunterricht wissen, setzt sich das sichtbare Licht aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammen. Da die untersuchte Aufnahme eine Farbtiefe von 16 Mio. Farben besitzt, ist jede Grundfarbe in 256 Stufen (0 bis 255) darstellbar. Kombiniert man diese 256 Stufen je Grundfarbe, so ergeben sich exakt
1 6777 216 darstellbare Farbkombinationen.

Um eine Aussage über die Farbwerte des betrachteten Gebietes zu bekommen, werden die Farbwerte zufällig ausgewählter Bildpunkte mit ihrem Rot-, Grün-, und Blauanteil stichprobenartig erfasst. Da die blau gekennzeichneten Strukturen im Bild 2 meiner Meinung nach Außenbegrenzungen sind (ob nun gerade oder nicht), betrachte ich diese als Grenzlinien. Die Stichproben für Stichprobenreihe 1 (innen) werden nur aus den Innenbereichen aller umschlossenen Bereiche und folglich Stichprobenreihe 2 (außen) aus den umgebenden Bereichen gezogen. Um ein vergleichbares Helligkeits- und Farbprofil zu erhalten, beschränke ich mich dabei auf den Bereich der Kraterwallinnenseite. Je Stichprobenreihe werden Mittelwert und Varianz für jede Grundfarbe berechnet. Auf Basis dieser ermittelten Werte überprüfe ich mit einem statistischen Mittelwert-Mittelwert-Test, ob je Grundfarbe signifikante Mittelwert-Unterschiede zwischen beiden Stichprobenreihen nachzuweisen sind.

Statistische Verfahren

Ob die oben gefundenen Unterschiede zwischen Innen- und Außenbereich signifikant sind, müssen entsprechende Tests zeigen.

Ich gehe von der Annahme aus, dass die Stichprobenreihen einer normalverteilten Grundgesamtheit entstammen. Je Grundfarbe wird ein Stichprobenpaar aus Innen- und Außenbereich gebildet. Die beste Schätzung für die unbekannte Varianz ó2 der Grundgesamtheit ist die mittlere Varianz beider Stichproben. Unter dieser Vorraussetzung muss die Differenz je Stichprobenpaar tatsächlich null sein, die Unterschiede sind zufallsbedingt und können mit der sogenannten t-Verteilung geprüft werden. Die Mittelwert-Differenzen je Stichprobenpaar bilden eine Differenzen-Verteilung mit dem Mittelwert 0 und der Varianz ó2. t-Test

Nullhypothese:

Mittelwert (innen) = Mittelwert (außen) (jeweils für R/G/B)

Prüfgröße:

tpr= |D| / sd =
Mittelwertdifferenz / Standard-
abweichung der Mittelwertdifferenz

mit |D| = |Mittelwert1-Mittelwert2|

und sd = Quadratwurzel( (s12+ s22)/ n).

Tabellenwert: ttab= t(Pzw|n1+ n2-2)

(Pzw =95% / 99% / 99,5%)

Die ermittelte Prüfgröße folgt einer t-Verteilung und wird mit dem Schwellenwert der t-Verteilung verglichen. Die Grenze für das Annehmen der Nullhypothese liegt stets bei P = 95%. Die Grenzen, bei denen die Nullhypothese verworfen wird, liegen bei 99% oder 99,5%. Es wird weiterhin der Vertrauensbereich (VB) der Mittelwertdifferenzen ermittelt. Bei Zutreffen der Nullhypothese müsste die Verteilung der Mittelwertdifferenzen symmetrisch um „0" liegen. Zumindest müsste, auch bei zufallsbedingten Abweichungen, der Wert „0" innerhalb der Vertrauensgrenzen für D liegen. Ist dies nicht der Fall, kann die Nullhypothese nicht akzeptiert werden. Vor Durchführung des t-Testes muss überprüft werden, ob die Varianzen beider Stichproben gleich sind (ó12 = ó22= ó2), da dies eine wesentliche Voraussetzung für den t-Test ist.

Diese Überprüfung wird mit dem sogenannten F-Test vorgenommen.

F-Test

Nullhypothese: ó12 = ó22= ó2 bei n1 = n2 = 50

Prüfgröße: Fpr = (s12/s22 )

Tabellenwert:

Ftab= F(Peins|n1-1, n2-1) =

F(P95%|49,49) = 1,606

Der ermittelte Wert wird mit dem Schwellenwert der F-Verteilung (P=95%) verglichen. Liegt der Prüfwert unter dem Vergleichswert (Pzw=95%), wird die Nullhypothese angenommen und der t-Test kann angewendet werden.

Schlussfolgerungen

Bei allen Grundfarben müssen die Nullhypothesen über gleiche Mittelwerte abgelehnt werden. Da auch bei allen drei Stichprobenpaaren beim jeweils ermittelten Vertrauensbereich der Wert „0" nicht eingeschlossen wird, kann man von signifikanten Farbdifferenzen zwischen den Innen- und Außenbereichen ausgehen. Die Ergebnisse der ersten Analyse der Stichprobendaten hinsichtlich deutlicher und nachweisbarer Farbdifferenzen zwischen Innen- und Außenbereich, wurden durch diese statistischen Tests bestätigt. Wenn die Mittelwerte der einzelnen Grundfarben differieren, kann auch davon ausgegangen werden, dass sich die resultierenden Farben zwischen Innen- und Außenbereich signifikant voneinander unterscheiden. Wären die blau gekennzeichneten Strukturen das Ergebnis zufälliger Einflüsse auf das Bildmaterial, dürfte es keine signifikanten Mittelwertabweichungen der Farbanteile zwischen den Innen- und Außenbereichen geben.

Natürlich bedeutet dieser Nachweis mit statistischen Methoden keine 100%-ige Sicherheit. Das aber eindeutige Farb-differenzen vorhanden sind, ich verweise nochmals auf die R-G-B-Anteile, habe ich deutlich gemacht.

Diese Kuppelobjekte sind der kosmischen Strahlung, einem permanenten Temperaturwechsel zwischen absolutem Nullpunkt und etwa 130 ºC und nicht zu vergessen einem Bombardement von Mikrometeoriten ausgesetzt, welche infolge der fehlenden Atmosphäre eine permanente Gefahr darstellen dürften.

Die Erbauer dieser Anlagen, wer oder was sie auch sein mögen, müssen gute Gründe für eine Existenz unter derartig lebensfeindlichen Umgebungsbedingungen haben.

Quellen

http://images.jsc.nasa.gov/images/pao/AS16/10075825.jpg
http://home.t-online.de/home/Wollsperger/guyot_d.htm

Die Erforschung der Mondrückseite

Die Mondrückseite wurde erstmals 1959 durch die sowjetischen Sonde Luna 3 fotografiert. Mit Teleobjektiven von 200 und 500 mm Brennweite wurden 70% der Mondrückseite auf einen 35mm-Film aufgenommen, automatisch entwickelt, elektronisch abgetastet und zur Erde gesandt.
PeHa

 
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Dokumentation

Faktor Mond
Lunare Mythen, Fakten und Spekulationen
von Roland Roth, Omnicron

Schon unsere Altvorderen wußten, daß der Mond ein Trabant der Erde ist, ein „treuer Begleiter", der „ewige Geselle und Freund", und da die Erde dreieinhalbmal so groß ist wie „Luna", ahnten sie auch schon früh, dass Erde und Mond eigentlich ein Doppelplanetensystem darstellen. Diese Konstellation ist im Sonnensystem ungewöhnlich, wenn man bedenkt, daß die Monde der anderen Planeten im Gegensatz zu ihren Zentralgestirnen recht winzig erscheinen.
Es dauerte denn auch mehr als zweitausend Jahre, bis die „Selenologie", die Wissenschaft von der Geologie des Mondes, erforschen konnte, ob Erde und Mond tatsächlich aus einem gemeinsamen Mutterkörper entstanden sein können.

Mondrätsel und Mondschwindel

Der Erdtrabant ist eine lebensfeindliche und von Kratern zernarbte, zerklüftete Welt, doch als erdnächster Himmelskörper recht genau kartografiert worden, was wohl auch der Grund ist, warum er neben feststehenden Fakten immer wieder für die wildesten Spekulationen herhalten mußte.

Im Jahre 1866 beobachtete Julius Schmidt in Athen den kleinen Krater Linné im Mare Serenitatis, wie dieser angeblich überraschend verschwand und statt dessen eine weißumrandete Grube entstanden sein soll. Jahrzehntelang wurde der Krater intensiv beobachtet, mit allerdings widersprüchlichen Resultaten. Schließlich zeigten Raumsondenaufnahmen, dass der Krater noch existierte.

In jüngerer Zeit jedoch wurden zweifelsfrei mehrfach Leuchterscheinungen, sogenannte „Transient Lunar Phenomena" (TLP) wahrgenommen.

Am 30. Oktober 1963 beispielsweise beobachteten die Astronomen Greenacre und Barr ein auffälliges Leuchten im Krater Aristarch.

Im Jahre 1931 beobachtete N.J.Giddings am 17. Juni des Jahres massive Lichtblitze auf der Mondoberfläche, die er mit bloßem Auge wahrnehmen konnte.

1956 beobachtete Robert Miles am 16. Januar ein weißes Licht auf der Mondoberfläche, welches dort eine Stunde lang auf- und abblitzte und sich dabei langsam blau verfärbte.

1972 fotografierte Rainer Klemm aus Passau eine mehrere Minuten andauernde Lichtfontäne.

Im Jahre 1987 fotografierte Helmut Starzynski solch ein „Moonblink". Er erklärte sich das Phänomen mit einem Meteroiteneinschlag.Inzwischen wurden über 700 Leuchtereignisse katalogisiert. Erklärungen dieser TLPs reichen von Vulkanismus, Fehlinterpretationen, Beobachtungsfehler, Gasausbrüche oder gar „intelligente" Aktivitäten einer fremden (außerirdischen ?) Intelligenz.

Die Annahme von „Lebewesen" auf dem Mond war bei vielen Forschern des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts weit verbreitet, so berichtet u.a. im Jahre 1822 der Astronom Franz von Paula Gruithuisen über eine „Stadt auf dem Mond". Auch Wilhelm Herschel hatte 1790 noch ernsthafte Gedanken in Hinsicht auf Mondbewohner und Immanuel Kant glaubte, dass „mit bestimmtheit die meisten Planeten bewohnt" sind, „und die es noch nicht sind, werden es eines Tages sein."

Es war eigentlich klar, dass das erste Ziel von Überlegungen über Planetenbewohner der Mond bildete. Plutarch hatte die Seelen der Toten auf den Mond verwiesen. Lukian von Samosata hatte 160 n.Chr. große und wundervolle Armeen auf den Mond verlegt, sein Werk jedoch mit entsprechender Warnung versehen: „Ich schreibe über Dinge, die ich weder gesehen, noch erlebt, noch von anderen erfahren habe, und deshalb sollten meine Leser sie auf keinen Fall glauben."

Im Jahre 1516 hatte Lodovico Ariosto in seinem „Orlando furioso" (Der rasende Roland) ein bewohntes Mondtal beschrieben. In der 72. Strophe des 34. Gesangs weiß er denn auch zu berichten:

„Ganz anders als auf unserem Erdenkreise
Sind oben dort die Felder, Flüsse, Seen;
Die Ebnen, Täler, Höhn von andrer Weise,
Mit Städten und mit Schlössern wohl versehen,
Mit Häusern, die Astolf auf keiner Reise,
Vorher noch nachher, je so groß gesehen.
Auch weite Wälder gibt´s im Mondgefilde,
Wo stets die Nymphen jagen nach dem Wilde."

Und auch Kepler stellte Überlegungen zu „Levaniern" (Mondbewohnern, von dem hebräischen lebanan oder levana - Levania: der Mond) an, die 1634 - nach Keplers Tod - im Buch „Somnium" (Schlaf) beschrieben wurden. So berichtete er u.a., dass alles auf Levania ungeheuerlich groß wäre und wegen der enormen Körpermasse alle Dinge sehr kurzlebig seien. Seine Levanier haben keine festen Behausungen und wandern tagsüber in Trupps umher, dem Wasser folgend, wenn es auf die andere Seite des Globus gezogen wird. Auch weiß er von den Endymioniden zu berichten, die in sumpfigen Gegenden in befestigten Städten leben.

Bischof Wilkins sinnierte 1639: „Ich schreibe dies nur, um die Meinung anderer über die Mondbewohner zu zeigen, wobei ich persönlich nicht wage, irgend etwas von diesen Seleniten vorzubringen, denn ich weiß nicht den geringsten Grund, irgendeine mögliche Meinung zu belegen. Doch denke ich, dass künftige Zeiten mehr erfahren werden; und unsere Nachwelt mag vielleicht ein Mittel erfinden, mit diesen Bewohnern vertrauter zu werden..."

Auch von Bernard de Fontenelle erfährt man 1686: „... da die Sonne, die nun unbeweglich ist, aufgehört hat, ein Planet zu sein, und die Erde, die sich um sie dreht, nun einer geworden ist, werden Sie nicht überrascht sein zu hören, daß der Mond ebenfalls eine Erde ist und bewohnt wie die unsrige."

Soweit die wirren, mannigfachen Vorstellungen über den Mond. Doch auch in unserem Zeitalter des Fortschritts und der - häufig so benannten - „aufgeklärten" Welt beobachtete man immer wieder ungewöhnliche Vorgänge auf und um den Erdtrabanten. So scheint es, dass der gute alte Mond immer noch viele Rätsel aufweist.

Im Laufe der jüngst vergangenen Zeit kamen immer neuere Vermutungen über die Existenz fremder (intelligenter?) Spuren auf dem Mond an die Öffentlichkeit. Da wurden z.B. mögliche „Obelisken" auf dem Mond anhand von NASA-Fotos minutiös unter die Lupe genommen und eventuelle geometrische Verbindungen hergestellt. Darüber hinaus wollen die Autoren Fred und Glenn Steckling eine „unglaubliche" Aktivität auf unserem Trabanten entdeckt haben. Dazu legen die Autoren in ihrem Buch „Wir entdeckten außerirdische Basen auf dem Mond" eine Vielzahl von - meist NASA-Fotos - vor, die angeblich zeigen sollen, dass Außerirdische den Mond mit Basen nur so übersät haben und auch heute noch intensive Bergbauaktivität auf dem Mond zu beobachten wäre. In der allgemeinen Literatur werden überdies „UFO-Fotos" auf, über und um den Mond veröffentlicht, die in der überwiegenden Zahl doch zu sehr den Eindruck gewöhnlicher Lichtreflexe machen. Sie sollen daher hier nicht in sich wiederholender Berichterstattung vorgestellt werden, was keinesfalls ein abschließendes Urteil sein möge und Ausnahmen bekanntlich die Regel betätigen können.

Doch neben vielen Bildern, auf denen auch wirklich gar (!) nichts auf eine außerirdische oder sonst wie geartete Aktivität schließen läßt - das uns wieder zeigt, wie allzu unkritische Beschäftigung mit solchen Themen ausfällt - existieren doch einige Aufnahmen, die einer näheren Untersuchung durch geologisch geschulte Fachleute unterzogen werden sollten.

Da sind z.B. NASA-Foto 67-H-1135 und Apollo 16-Foto 16-19067, die Strukturen auf der Mondoberfläche - ähnlich „Abdruckspuren" oder „Raupenspuren" von Fahrzeugen - präsentieren oder gar Objekte zeigen, die diese ungewöhnlichen „Spuren" hinterlassen. Handelt es sich hierbei lediglich um herabrollende Felsbrocken? Im Allgemeinen würde diese Erklärungsmöglichkeit ausreichen, wenn man diese Spuren nicht durch einen Krater hindurch, hinab und hinauf verfolgen könnte. Ein Aspekt, der unter die berühmte Lupe genommen werden sollte.

Weiterhin fand man u.a. im Krater Kepler Aufwölbungen (Dome), die gleichmäßig angeordnet sind und auf Plattformen zu ruhen scheinen. Diese ungewöhnlichen „Dome" mit Größen bis zu 80 Kilometern beschrieb schon der Brite R. Barker im Jahre 1932 z.B. am Krater Arago im Mare Tranquillitatis. Manche dieser sogenannten `lunar doms´ besitzen kleine Gruben auf ihrem Gipfel.

Bild 1
Doch besitzen diese Gebilde keine sehr gewichtige Aussagekraft, fand Richard C. Hoagland - bekannt als der Autor der „Mars-Connection" - weitaus interessantere Strukturen auf dem Mond, die man derzeit auch in Johannes Fiebags „Sternentore" einsehen kann. Im Jahre 1869 entdeckte der Astronom Mädler eine rechteckige Einfriedung mit einem Längsdurchmesser von 104 Kilometern nahe dem Krater Fontanelle auf dem Mond. Diese Region scheint aus den Bergen „herausgeschnitten" zu sein, die später wieder von Lava überflutet wurde. Großflächige Lavaergüsse fanden jedoch seit bereits drei Milliarden Jahren auf dem Mond nicht mehr statt. Eine Entstehung einer derart rechtwinkligen Struktur wie sie hier augenscheinlich vorhanden ist, wäre unter rein geologischen Prozessen nur schwer vorstellbar (Bild 1).

Auf einem Lunar Orbiter-Foto der sechziger Jahre bemerkte Hoagland im Sinus Medii ein über 2000 Meter hohes Objekt auf dem Mond, Hoagland nennt es „The Shard". Eine natürliche Entstehung ist zweifelhaft (Bild 2). Ebenfalls in einem Krater entdeckte Hoagland einen „Zentralberg" in Form eines ebenmäßiges, monolithisch-symetrischen Objekts, „The Tower" getauft., dessen Entstehung ebenfalls bisher unbekannt ist (Bild 3).

Bild 2
Bild 3
Nimmt man an, daß eine uns unbekannte Intelligenz vor langer Zeit in unserem Sonnensystem verweilte oder gar unsere Erde besuchte, wäre es nur logisch anzunehmen, Relikte und Überreste ihrer Konstruktionen auf verschiedenen Planetenkörpern wie z.B. dem Mond zu vermuten. Ob solche „Basis-Stationen" bis in unsere heutigen Tage noch „aktiv" sind, ist und bleibt reine Spekulation, die Existenz ungewöhnlicher Strukturen ist jedoch nachweisbar und es wird an künftigen Mondmissionen liegen, diese Gebilde einer komplexeren Untersuchung zu unterziehen.

Man mag abschließend gut zwischen Mondrätsel und Mondschwindel, Tatsachen und Spekulationen unterscheiden können, und natürlich mag der ein oder andere alles als Schwindel hinstellen. Immerhin sind die hier gegebenen Fakten einer Erwähnung wert, wenn nicht gar einer näheren Untersuchung.

Literatur- Hinweise:

Dr. Johannes Fiebag: Sternentore, Sie sind hier, Außerirdische Präsenz auf der Erde und im Sonnensystem, München 1996

Luc Bürgin: Mondblitze, Unterdrückte Entdeckungen in Raumfahrt und Wissenschaft, München 1994

Fred und Glenn Steckling: Wir entdeckten außerirdische Basen auf dem Mond, Rottenburg 1996

Max Emil Chemnitzer: Obelisken auf dem Mond?, Magazin f. Grenzwissenschaften Nr. 2/95

Ludovico Ariosto: Der rasende Roland („Orlando furioso"), dt. Übersetzung Winkler-Verlag, München

Kurt Jaritz: Utopischer Mond, Mondreisen aus drei Jahrtausenden, Wien,Köln 1965

Alexander Benjamin: Das große Buch vom Vollmond, München 1990

Patrick Moore/ Harro Zimmer: Guinnes Buch der Sterne, Ullstein, Frankfurt/M. 1985

Michael Hesemann: Geheimsache U.F.O., Neuwied 1994

Sterne und Weltraum, Nr. 11 /87

Roland Roth: Referat „Das innere Sonnensystem", Goslar 1986

Roland Roth: Außerirdische Basen auf dem Mond?, UFO-Report, Ausgabe Januar 1995

Weiterführende Inforamtionen finden Sie im neuen Omicron-Report FAKTOR MOND (Format DIN A5 _ Paperback, DM 20.-) von Roland Roth, der über folgende Adresse bezogen werden kann:

Roth-Verlag
Altenbaunaer Str. 13
D-34225 Baunatal
E-Mail: rothomicron@01019freenet.de

 

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