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Fallberichte

Und sie fliegen doch ...

Berichte über seltsame Begebenheiten, geschildert von Menschen,
die sich nicht erklären konnten, was sie erlebt und gesehen hatten -
Teil 7 - zusammengestellt von Reinhard Nühlen

Sichtung im Sommer 1975

"Ich war damals 7 Jahre alt. Es war ein typischer Sommertag. Die Sonne schien und ich spielte im Garten mit einem alten Herd, den meine Mutter rausgestellt hatte, weil er kaputt war.

Ich war an diesem Nachmittag ziemlich aufgeregt, da ich mit ansehen musste, wie am Vormittag die etwas jüngere Tochter meines Nachbarn von einem PKW angefahren wurde.

Plötzlich schaute ich zum Himmel und sah ein Objekt, das von links nach rechts sehr langsam und sehr tief angeflogen kam. Ich interessierte mich zu dieser Zeit, wie alle meine Freunde, für Militärflugzeuge, doch das war kein Militärflugzeug. Es war etwas Anderes. Ich rief laut nach meiner Mutter, die gerade dabei war, Wäsche zu waschen, doch als sie rauskam, war dieses Ding bereits weg.

Es war rot-weiß gescheckt, ziemlich lang und ähnelte von der Form her in etwa den Raumschiffen aus der 1977 erstmals ausgestrahlten SF-Serie "Mondbasis Alpha". An den Seiten (ich konnte nur die linke sehen) hatte es vermutlich je ein Gebilde, die dem Hauptobjekt glichen. Diese Gebilde waren vermutlich fest an dem Raumschiff angebracht; möglicherweise waren das Triebwerke, ich weiß es nicht. An ein Geräusch kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber laut kann es nicht gewesen sein, da, obwohl ich mich für Militärflugzeuge interessierte und auch Plastikmodelle bastelte, immer hinrannte, wenn eins angeflogen kam." Zeit der Beobachtung: Sommer 1975.
Ort : im Garten zu Hause.
Objektanzahl: 1.
Objektart: selbstleuchtend.
Oberflächenfarben: rot-weiß gescheckt
Punktfarben: rot, weiß, orange, blau.
Objektbeschreibung: so groß, wie ein
kleineres Passagierflugzeug.
Witterungsbedingungen: klar, trocken,
windstill.

Ein riesiges Objekt
Mai 1985 über Wilnsdorf

"..bis zu diesem Zeitpunkt habe ich nicht an UFOs geglaubt. Ich war mit meinen Eltern beim Abendessen und musste Getränke aus der Kammer holen, die ein Dachfenster besaß. Da ich immer zu faul war, ds Licht einzuschalten, sah ich zufällig durch das Dachfenster etwa 1 km Höhe oberhalb des Gemeindehauses ein Objekt, aus dessen Unterboden etwa acht Lampen strahlten. Die Größe kann ich heute schwer einschätzen, ungefähr 600 m im Durchmesser; es war rund."

Zeitpunkt der Beobachtung: etwa Mai 1998.
Beobachtungzeit: etwa 20.00 Uhr.
Beobachtungsdauer: etwa 2 min.
Ort der Beobachtung: in der Getränkekammer.
Anzahl der Objekte: 1.
Farben: weiß.
Farbveränderungen: keine.
Leuchtkraft: blendend.
Geräuschart: lautlos.
Objektgröße: größer als der Vollmond.
Größe in cm (Daumen/Zeigefinger): 60.
Abgegrenzte Form: ja.
Objektbeschreibung: rund.
Richtung: von Südosten auf Norden.
Witterungsbedingungen:
klar, trocken, leichter Wind

Anmerkung der DEGUFO: Es ist nicht auszuschließen, dass es sich bei dem Objekt um einen Ballon gehandelt hat, der an der Unterseite Scheinwerfer hatte.

Drei rötliche Lichter

"...ich möchte über eine Sichtung berichten, die schon länger zurückliegt. Ich kann nicht genau sagen, wann das war, aber es gibt nur zwei Tage, an denen ich dies gesehen haben kann:

An dem Tag gab es nämlich eine totale Mondfinsternis, und das muss im ersten Quartal eines Jahres gewesen sein. Ich habe nachgeschaut und habe zwei Daten: entweder der 4.4.1996 oder der 24.3.1997. Das Ereignis hat sich folgendermaßen abgespielt:

Es war ein klare, wolkenlose Nacht. Ich habe mich gefreut, weil eine totale Mondfinsternis bevorstand. Ich habe meine Teleskop aufgestellt. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann die Mondfinsternis anfing, jedenfalls wurde es spät, so gegen 4 oder 5 Uhr morgens, als ich mit der Beobachtung fertig war.

Ich habe aus meinem offenem Fensterbeobachtet. Die Sichtung ereignete sich, schätzungsweise so zwischen 1 und 3 Uhr. Ich habe die Finsternis mit dem Teleskop beobachtet und machte dann eine kleine Pause, um mir so die Sterne anzuschauen. Ich interessiere mich schon seit 1989 für Astronomie.

Als ich nun nach oben in die Sterne schaute, fiel mir sofort ein Flugobjekt auf. Nicht durch seine Helligkeit, da es nicht besonders hell war (ungefähr 2.5.m), sondern durch die Bewegung am Himmel. Ich dachte an ein Flugzeug, doch bei näherem Hinschauen fiel mir auf, dass das Objekt aus drei rötlichen Lichtern bestand, mehr konnte ich nicht erkennen, da es viel zu hoch flog (ich schätze zwischen 10 000 und 15 000 m). Es gab keine Geräusche von sich. Die drei Lichte waren in einem Dreieck angeordnet. Ich kann nicht sagen, ob es sich um ein Objekt gehandelt hat. Dann muss es sehr groß gewesen sein. Oder es waren drei Objekte, was ich eher vermute. Es gab kein Blinklicht, die drei Lichter waren gleich hell und veränderten ihre Helligkeit nicht. Sie flogen gleichmäßig über den Himmel, ohne ihre Geschwindigkeit und ohne ihre gegenseitige Entfernung zu ändern. Sie kamen vermutlich von Westen, denn ich konnte sie erst sehen, als sie über mir waren. Danach flogen sie gen Osten, wo Bäume dann die weiter Beobachtung verhinderten.

Als das Ereignis vorbei war (Dauer unge-fähr 3 min), habe ich keinerlei Störungen feststellen können. Mir war bloß ein bißchen mulmig, da ich nicht wusste, was es war. Die Objekte habe ich nur mit meinen Augen gesehen. Da mein Teleskop ein bisschen wacklig ist, hätte ich es nicht geschafft, es auf die Objekte zu ausrichten. Es gab keine Zeugen für diese Sichtung. Mich würde interessieren, ob es zu diesen beiden möglichen Zeit-punkten noch andere Meldungen dieser Art gab."

Großes, dreieckiges Objekt
St. Josef/Österreich 1990

"Im Gebiet der Fischteiche des südweststeirischen Ortes St. Josef sah ich ein sehr großes, dreieckiges, gleichseitiges Flugobjekt. Es schien aus einer Art Gitternetz von unregelmäßiger Struktur zu bestehen, das grünblau leuchtete. Zuerst dachte ich an eine Art von Laserprojektion irgendeiner Discothek, stellte aber fest, dass die Zwischenräume zwischen den leuchtenden Linien die Sterne dahinter verdeckten, dass also ein massiver Körper darunter liegen musste. (Ich bin Bühnenbildner und habe schon mit Lasern gearbeitet, daher ist kein Irrtum möglich.) Auch waren die Abstände zwischen de Gitterlinien teilweise zu groß, als dass nur Streulicht die Sterne hätte unsichtbar machen können. Außerdem waren in den Linien unregelmäßig große, weiße Punktlichter zu sehen. Der Körper drehte sich wie ein Uhrzeiger von links (von mir aus gesehen) nach rechts über den Himmelsausschnitt, der über dem Teich, auf dessen Bootssteg ich stand, sichtbar war.

Das Objekt schien seltsam perspektivlos zu sein. Ich konnte seinen Neigungswinkel im Bezug zum Erdboden nicht bestimmen, sah aber alle drei Ecken, der Wald verdeckte nichts. Trotzdem bedeckte das Objekt etwa zwei bis drei Fünftel des Himmelsausschnitts. Seine Spiegelung war klar im Wasser zu sehen. (Dadurch war ich übrigens darauf aufmerksam geworden.) Die Sichtung spielte sich übrigens lautlos ab. Im Nachhinein erinnere ich mich, dass auch die üblichen Nachtgeräusche des Waldes nicht zu hören waren (Nachtvögel, Ästeknacken usw.).

Kurz nachdem das Ding allerdings hinter dem Waldstück rechts von mir (also südöstlich) verschwunden war, hörte ich aus dem Wald vor mir, auf der gegenüberliegenden Seite des Teiches, Stimmen und etwas, das wie eine Autoalarmsirene klang. Das dauerte aber maximal 10 s. Ich hatte die ganze Zeit über keine Angst, war aber fasziniert.

Als alles vorbei war, wurde mir klar, dass das etwas Seltsames gewesen war, und ich rannte zu meinem, etwa 10 Gehminuten entfernten Auto, um dem Objekt in die Richtung nachzufahren, wohin es verschwunden war. Ich konnte aber nichts mehr entdecken, obwohl ich noch mindestens eine Stunde durch die Gegend fuhr. Die Sichtung hatte ich lange vergessen oder verdrängt, bis die ganze UFO-Hysterie etwa ab 1991 mich wieder daran erinnerte. Gottseidank hatte ich die diesbezüglichen Tagebuchaufzeichnungen noch, um die Erinnerungen zu überprüfen." Zeitpunkt der Sichtung: 1.5.1990.
Beobachtung: von 1.20 bis 1.25 Uhr. Ort der Beobachtung: auf dem Bootssteg eines kleinen Fischteiches, inmitten eines hufei senförmigen aldigen Hügelzugs.
Himmelsrichtung: ich stand mit dem Gesicht etwa Richtung Osten.
Anzahl der Objekte: 1.
Objektart: selbstleuchtend.
Farbe der Oberfläche des Objektes: dunkel, nicht reflektierend
Farben von evtl. leuchtenden Punkten auf dem Objekt: weisse Spots, Linien grünblau.
Objektgeräusche: schwach.
Geräuschveränderungen: nein, es herrschte besondere Stille.
Objektbeschreibung: gleichseitiges Dreieck mit nicht reflektierender, dunkler Oberfläche. Darauf ein unregelmäßiges Gitternetz aus grünblau leuchtenden Linien und unregelmä ßig angeordneten, verschieden großen, weißen Lichtpunktten.
Himmelsrichtung: von Nordwesten nach Südosten.
Bewegung des Objektes: von links nach rechts.
Höhe des Objekts: 75°.
Kursänderungen: ja, uhrzeigerartig.
Geschwindigkeitsänderungen: nein
Wahrnehmung des Objektes: aufgrund seiner Lichtstärke.
Verschwinden des Objektes: hinter einem waldigen Hügel.
Beobachtung : mit bloßem Auge.
Weitere Zeugen: 1.
Witterungsbedingungen: leicht bewölkt, trocken, windstill, etwa 1°C.
Haben Sie selbst eine Erklärung für diese Beobachtung: nein; ich habe immer geglaubt, UFOS seien nicht veröffentlichte militärische Flugobjekte. Diese Sichtung ist mir aber in diesem Zusammenhang unerklärlich.

Merkwürdige Sichtung im Juni 1999 -
ähnliche im Sommer 1981

In der Ausgabe 23 vom September 1999 hatten wir über ein Objekt berichtet, das sich "zick-zack-artig" bewegte. Uns erreichte hierzu ein Stellungnahme über eine ähnliche Erscheinung, die im Sommer 1981 beobachtet wurde:

"Zur Sichtung von Mitte Juni 1999 möchte ich dem Beobachter sagen: So etwas habe ich auch gesehen, im Sommer 1981 in Frankreich. Ich schaute in der Abenddämmerung in den Himmel und sah einen "Stern", der sich im Zick-Zack-Kurs zwischen den Sternen hindurchmanövrierte. Von der Erde aus gesehen hatte er das Tempo einer hypernervösen Fliege, die durch einen Raum raste. Er musste unglaublich schnell gewesen sein. Zu der Zeit hatten weder die Russen noch die Amerikaner irgend etwas im All. Und selbst wenn, nichts Irdisches war damals so schnell und manövrierfähig."

Winter 1993 - auf dem Heimweg

Ich fuhr gerade mit meinem Motorroller von meiner Freundin, die in Neuss-Weckhofen wohnte, zurück nach Hause. Am Ortsanfang befindet sich eine Kläranlage, mitten im Bent (ein kleines Wäldchen). Über den Bäumen beobachtete ich schon eine ganze Weile einen pulsierenden Lichtpunkt, der ständig seine Farbe änderte. Er wechselte sie sehr rhytmisch, wie ein Discolicht.

Ich blieb stehen und stellte den Motor ab, um mir dieses Objekt genauer anzusehen, um vielleicht ein Geräusch zu hören, doch außer dem Wind war nichts zu vernehmen. Mir wurde klar, dass dies kein Stern war, da ein Stern seine Farbe nicht ändert. Außerdem war dieser Lichtpunkt auch viel größer als ein Stern. Plötzlich bemerkte ich ein zweites Objekt, eine dreieckige Korona aus roten Lichtern, das unter dem Lichtpunkt hinwegflog und zu landen schien. Jedenfalls flog es im Sinkflug. Aber in dieser Richtung gibt es keinen Flughafen. Discolichter kamen auch nicht in Frage, da diese sich kreuz und quer am Himmel bewegen und nicht einfach so dastehen oder entlangfliegen." Zeitpunkt der Beobachtung: 1993.
Ort der Beobachtung: am Anfang meines Dorfes
Objektanzahl: 2.
Objektart: selbstleuchtend.
Objektbesonderheiten: rote Korona.
Objektbeschreibung: der Lichtpunkt war größer als ein Stern und die Korona ungefähr so groß wie ein Flugzeug.
Bewegungsrichtung: rechts-links.
Kursänderungen: ja.
Höhenänderungen: ja, es sah so aus, als ob die Korona landen wollte.
Geschwindigkeitsänderungen: nein.
Verschwinden des Objekts: die Korona verschwand hinter den Bäumen.
Witterungsbedingungen: bewölkt, trocken, starker Wind.

Eine Entführung? 1995

"Wir möchten Ihnen mitteilen, das wir von einer Art UFO entführt worden sind...

Es geschah in der Nacht vom 27. auf den 28.10.1995, als wir gerade zu Fuß auf dem Heimweg waren. Da wir beide am Mittelberg in Biberach wohnten, durchquerten wir zusammen das Schlierenbachtal - von Rindermoos kommend. Als wir gerade über das freie Feld gingen, verspürten wir beide ein starkes Kribbeln, gekoppelt mit einem Gefühl der Betäubung, das sehr schnell stärker wurde. Dann haben wir wahrscheinlich das Bewusstsein verloren. Als wir wieder zu uns kamen, waren wir auf einer Art beweglichen Wand, die sich seltsam kühl anfühlte, festgespannt, verspührten jedoch keinerlei Riemen oder Ähnliches. Wir waren so gut wie bewegungsunfähig, nur die Augen konnten wir noch bewegen. Deshalb konnten wir nur einen begrenzten Ausschnitt unserer Umgebung wahrnehmen. Wir erkannten nichts Menschliches, alles schien uns sehr fremd. Wir waren in einer Art Tunnel gefangen. Die Wände glänzten silbrig-weiß. In diesen Wänden befanden sich viele kleine Klappen, die ständig chaotisch auf- und zuklappten. Wir waren uns gegenüber befestigt, deshalb erkannte jeder den Anderen. Es geschah weiter nichts. Wir nahmen jedoch seltsame zischende Geräusche wahr. Dann verloren wir wieder das Bewusstsein.

Das nächste, das wir bemerkten, war, dass wir völlig duchnässt nebeneinander auf einem Stoppelacker lagen, etwa 200 m von dem Punkt entfernt, an den wir uns zuletzt erinnern konnten. Ansosnten fühlten wir uns völlig normal.

Dieses Ereignis hat sich bisher nicht wiederholt. Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns mitteilen könnten, ob es anderen Mitmenschen schon einmal ähnlich so ergangen ist..."

Metallisch glänzende Kugeln über dem Bodensee - Sommer 1995

"Im Sommer 1995 lagen wir in Kressbronn (D) am Bodenseeufer in der Sonne und blickten beim Sonnenbad in den fast wolkenfreien Himmel. Etwa über dem St. Galler Land (CH) bis Bregenz (A) beobachteten wir, ich weiß nicht mehr genau wie viele, mehr als 12 metallisch glänzende Kugeln über dem Bodensee, die aber nicht statisch am Himmel "standen" (ähnlich wie Heißluftballons), sondern wie ein Blätter auf den Wellen des Sees "tanzten", ober halb der Flughöhe von Verkehrsflugzeuge (ich schätze weit über 10 000 m). Sämtliche Objekte bewegten sich in ost/südöstlicher Richtung über dem Bregenzer Wald, bis sie aus unserem Sichtfeld entschwanden. Merkwürdig für uns war die ungewöhnliche Bewegungsart, wie Blätter in einem Bach, die extreme Höhe (zu hoch für Heißluftballons) und die große Anzahl der Objekte."

Andere Strandbesucher hatten das Phänomen ebenfalls beobachtet. Da ich erst jetzt auf Ihre Homepage aufmerksam geworden bin, kann ich Ihnen leider keine präzisen Angaben über Datum und Uhrzeit machen."

Zeitpunkt der Beobachtung: Juli oder August 1995.
Beobachtungszeit: von etwa 14.00 bis 15.00 Uhr.
Beobachtungsort: Bodenseeufer, Campingplatz Gohren b. Kressbronn.
Objektanzahl: über 12.
Objektart: reflektierend.
Oberflächenfarben: silbrig glänzend.
Farbveränderungen: nein.
Leuchtkraft: wie die eines Heißluft ballons - aber in über 10 000 m Höhe.
Objektgröße: wie ein Heißluftballon.
Abgegrenzte Form: ja.
Objektbeschreibung: wie silber metallene Heißluftballons.
Anzahl: über 12.
Richtung: von Süden nach Südosten.
Höhe: von 75° auf 45°.
Kursänderungen des Objektes: ja, wackelnde Bewegung, nicht statisch.
Höhenänderungen: nein
Geschwindigkeitsänderungen: ja
Warum gesehen: ich sah in den Himmel.
Verschwinden des Objekts: hinter dem Horizont.
Flog das Objekt vor/hinter etwas: nein.
Beobachtung: mit bloßem Auge. Zeugen: 1.
Witterungsbedingungen: klarer Himmel mit einzelnen Wolkenschleiern, trocken, windstill, etwa 28°C.

Anmerkung der DEGUFO: Möglicherweise hat es sich bei den metallisch glänzenden Kugeln um militärische Objekte gehandelt, z. B.zur Irritation gegnerischer Radargeräte.

Wie ein Dreieck, das ständig seine Größe änderte

"Es waren drei wie Sterne aussehende Punkte, die sich, ohne ihre eigene Bahn zu verlassen, annäherten und dann wieder voneinander entfernten. Es sah aus wie ein Dreieck, das ständig seine Größe änderte, mal schnell, mal langsam. Am Ende verschwand jeder Punkt in seine Richtung: nach links, rechts, und hinten." Datum der Beobachtung: 12.5.1997.
Beobachtung: von 23.30 bis 23.40 Uhr.
Ort: 35638 Leun.
Beobachtungsort: Schlafzimmer, aus dem Fenster schauend.
Objektanzahl: 3 gleiche Punkte.
Objektart: selbstleuchtend.
Leuchtkraft: wie ein Stern.
Objektbeschreibung: die Objekte ergaben ein Dreieck, das die Größe veränderte.
Richtung: Südosten.
Bewegungsrichtung: von rechts nach links
Höhe: von 45° auf 30° sinkend.
Beschreibung der Kursänderungen: links, rechts, vor, zurück.
Geschwindigkeit: erst langsam, dann schneller.
Verschwinden des Objekts: die Punkte gingen so weit auseinander, dass ich sie aus meinem Blickwinkel verlor.
Zeugen: 3 (meine Frau und 2 Freunde).
Witterungsbedingungen: klar, trocken, leichter Wind, 12°C.

Der Lichtpunktkreis drehte sich im Uhrzeigersinn

"Die einzelnen Lichtpunkte gingen immer nach innen und nach außen, wie die Pfeile zeigen. Sie leuchteten schwach, aber genug, damit man sie mit bloßem Auge sehen konnte. Erst dachte ich, es wären Laserstrahlen, aber es war kein Strahl von der Erde aus zu sehen. Ich gehe auch nicht davon aus, weil ich es dann auch in meiner Heimatstadt hätte sehen müssen."

Anmerkung der DEGUFO: Wir gehen davon aus, daß der Zeuge eine Lasershow gesehen hat, auch wenn er das selbst ausschließt. Alle Faktoren sprechen dafür, die sich auch aus den Angaben des Fragebogens ergeben.

Beobachtungsort war während einer Autofahrt auf der A9 bei Bitterfeld im März 98.

Über einen Zeitraum von etwa 45 min konnte das Geschehen beobachtet werden. Es änderte seine Position nicht. Die Tatsache, dass der Zeuge das Lichtspiel dann auch noch in seiner Heimatstadt Schmölln gesehen hat, ist nicht verwunderlich, da solche Lasershows erfahrungsgemäß auch noch über weitere Entfernungen hin zu beobachten sind. Die Witterungsbedingungen wurden als "leicht bewölkt" angegeben, so dass die Möglichkeit der "Spiegelung" in den Wolken gegeben war.

Dreiecks-Ufo über Goch

"Ich habe mit mehreren Zeugen im Dezember oder Januar 1989 oder 1990 ein "Dreiecks-UFO" gesichtet, das von NO nach SO flog. Entweder flog es sehr langsam (etwa 40 bis 65 km/h), oder es muss ziemlich groß gewesen sein. Es flog geräuschlos über unser Haus. Kurze Zeit später wurde es von zwei ankommenden Düsenjägern, die sich aus Osten näherten, verfolgt. Die Düsenjäger, aus etwa 1300 m Entfernung, konnte ich dagegen hören. Es waren drei unscheinbare Lichter an jeder Ecke des Objektes zu sehen. Ich sah keines in der Mitte, doch mein Bruder sah auch dort eins. Das Ding muss etwa 2,5 bis 4 mal größer als ein Düsenjäger gewesen sein." Datum der Beobachtung: Jan. oder Feb. 1989 oder 1990.
Dauer der Beobachtung: 5 bis 8 min.
Ort: am Fenster meines Zimmers.
Objektanzahl: eins.
Oberflächenfarben: UFO war dunkler als der Hintergrund des Himmels.
Punktfarben: 3 schwache Lichter an jeder Ecke.
Lautstärke: geräuschlos.
Größe des Objekts: 3 bis 4 mal größer als ein Düsenjäger.
Größe in cm (Daumen/Zeigefinger): Seitenlänge etwa 7 cm.
Abgegrenzte Form: ja.
Objektbeschreibung: Dreiecks-UFO.
Richtung: von NO nach SO.
Höhe: von 60 ° auf 90 ° ansteigend.
Geschwindigkeitsänderungen: nein.
Verschwinden des Objekts: es flog über einen Baum aus meinem Sichtfeld hinaus.
Zeugen: 3.
Wetter: klar, windstill, 4-7 °C.

Wie ein übergroßer Drache - Sommer 1998 in Frankreich

"Ich wollte mal berichten, was ich im Sommer 1998 zusammen mit meiner Freundin in Frankreich gesehen habe:

Wir waren mit dem Bus an der Atlantikküste unterwegs. Gesehen haben wir das UFO, oder was immer es auch war, am Abend, so gegen 22.00 Uhr. Wir lagen an einem Parkplatz in Lacanau-Ocean vor unserem Bus, haben in den Himmel geschaut und uns unterhalten. Der Himmel war sternenklar, und da wir beide dasselbe sahen, kann es keine Einbildung gewesen sein.

Es war ohne Licht, etwa 1 bis 4 km über uns und ziemlich groß (schlecht einzuschätzen, weil ohne Licht und Ton). Es war von dreieckiger Form, und ich hatte das Gefühl, es war dunkelgrün und uneben, kann es aber nicht genau sagen, weil es ja ohne Licht war. Wir haben beide aufgehört zu reden und es genauer beobachtet. Etwa 1 min lang ist es über uns hinweg-geflogen und dann verschwunden. Erstaunlich war, dass wir es eigentlich nur gesehen haben, weil es die hell leuchtenden Sterne überdeckte.

Danach haben wir uns beide angesehen, und angefangen, heftig zu diskutieren, was es denn gewesen sein könnte. Es war wie ein übergroßer Drachenflieger. Meine Freundin meinte, sie habe so etwas noch nie gesehen.

Dabei sahen wir immer noch in den Himel, worauf etwa 1 bis 2 min später aus der Richtung, wohin das Ding verschwunden war, 2 auffallend große und grell strahlende Kugeln schräg in den Himmel aufstiegen, mit stetigem Tempo, sich unregelmäßig kreuzend, als spielten sie miteinander. Bis sie dann gleichzeitig verschwanden..."

...wie ein plattgedrücktes Hühnerei

"Das Datum weiß ich nicht mehr genau. Es war Frühjahr bis Sommer 1999. Ich war bei einem Bekannten und schaute aus dem Fenster in Richtung Westen. Es war ein wunderschöner Sonnenuntergang. Der ganze Himmel war orange. Da kam ein Flugzeug, relativ tief fliegend, von rechts nach links vor diesem orangeroten Himmel vorbeigeflogen. Größe ungefähr so wie ein kleiner Finger bei ausgestrecktem Arm oder etwas kleiner. Man konnte es als schwarze Silhouette sehen.

Da tauchte ein Punkt auf, zuerst ein kleiner orangefarbener runder Punkt, der innerhalb von 10 s schnell größer wurde, etwa halb so groß wie dieses Flugzeug. Das Flugzeug kam von Norden, der Punkt von Westen. Als dieses orangefarbene Objekt am größten war, war es genau unter dem Flugzeug zu sehen, so, als ob die beiden sich" getroffen" hätten. Das Objekt blieb etwa 5 s stehen. Dann wurde es innerhalb von 5 bis 8 s wieder schnell kleiner und verschwand aus derselben Richtung, aus der es gekommen war.

Genaue Beschreibung des orangefarbenen Objektes: Als es am größten war, hatte es annähernd die Größe eines Fingernagels des kleinen Fingers bei ausgestrecktem Arm. Es hatte die Form "eines halb plattgedrückten Hühnereis". Eindeutig zu sehen war, dass es nur deshalb orange war, weil es vom Abendrot angeleuchtet wurde. Das linke obere Viertel glänzte nämlich metallisch. Ansonsten war nichts zu erkennen."

Leuchterscheinung über Wien

"In der Nacht vom 22. auf den 23.9.2000 gegen 4:34 Uhr morgens habe ich aus dem Fenster meiner Wohnung im 2. Stock in Wien Floridsdorf eine Art "Leuchterschei-nung" beobachtet.

Da es ungefähr die Flugbahn ist, die neuerdings auch von Schwechat aus bei ungünstigen Wetterverhältnissen zum Starten benutzt wird, habe ich, nicht zuletzt wegen der geringen Höhe, erst nur an ein sehr zeitiges Flugzeug gedacht . Ich merkte aber bald, dass dieses "Flugzeug" stark gelb beleuchtet war und immer länger und länger wurde.

Der Flugkörper war relativ langsam unterwegs. Ich hatte heuer im August einige Male Sternschnuppen beobachtet. Die haben vergleichsweise eine viel höhere Geschwindigkeit. Ich hatte auch den Eindruck, dass der Flugkörper keine besonders große Höhe hatte, denn es war eigentlich nicht ganz klares Wetter, und der

Flugkörper war trotzdem deutlich unter der Hochnebelschicht erkennbar und daher meines Erachtens nach in der Atmosphäre.

Der Flugkörper kam von NO und flog nach SW, wobei ich den Eindruck einer gekrümmten Bahn hatte. Diese kann aber auch durch die Doppelglasscheibe verzerrt worden sein. Das Objekt, das etwa 4 bis 5 mal so lang wie ein Verkehrsflugzeug war, hatte einen stark leuchtenden Kopf und war erst am hinteren Ende wieder mit einigen Punkten beleuchtet.

Die Leuchterscheinung dauerte eine halbe bis etwa eine Minute. Ich konnte sie dann jedenfalls wegen der Lichtglocke von Wien nicht mehr gegen den Morgenhimmel unterscheiden. Ich sah diese Erscheinung erst von meinem Bett aus (habe freie Sicht zum Nachthimmel) und hatte noch genügend Zeit um aufzustehen, zum Fenster zu gehen und zu beobachten.

Gegen 5 Uhr fiel eine kleine Sternschnuppe (Meteorit?), ebenfalls aus NO kommend fast senkrecht vom Himmel, verglühte aber sehr rasch nach 5 bis 10 s.

Versuch einer Irreführung

Es bleibt nicht aus, dass ab und zu eine Sichtungsmeldung kommt, mit der der Einsender uns auf die Probe stellen will. Der folgende Beitrag und das unten stehende Bild sind eine kleine Kostprobe:

"Hallo Ihr Forscher, ich habe gestern um 13:05 über dem schönen Hannover eine merkwürdige Erscheinung gehabt. Das Beste ist, ich konnte es sogar fotografieren. Hier nun das Bild: (siehe unten). Was haltet Ihr davon? Ich habe schon überlegt, was das sein könnte, aber mir fällt da nix ein. Das sieht doch nicht aus wie ein Hubschrauber oder ein Zeppelin? Oder?"

Versuch einer Irreführung

Vor die Tatsache der Täuschung gestellt und nach Aufforderung, das Negativ des Films einzusenden, schrieb der junge Mann: "Das war nur ein kleiner Spaß, ein Negativ liegt leider nicht vor, da es sich hierbei um eine Digitalkamera handelt. Das Bild wurde nicht nachbearbeitet oder verfälscht. Kleine Denksportaufgabe für Ihre Gesellschaft: Was ist auf dem Bild zu sehen?"

Der Wahrheit am nächsten ist unser aktives Mitglied Andreas Haxel gekommen, der die Mitteilung machte: "Das Bild entstand womöglich durch die Windschutzscheibe eines parkenden Fahrzeugs. Das Objekt stellt die Abbildung einer durch Steinschlag entstandenen Beschädigung der Windschutzscheibe dar. Das Objekt, so ist schon in der Aufnahme zu sehen, befindet sich nicht im Hintergrund, sondern vielmehr im direkten Vordergrund. Es handelt sich meines Erachtens eindeutig im den Versuch einer Täuschung."

Hier die Antwort des jungen Mannes: "Nicht schlecht! Ein Steinschlag in der Windschutzscheibe! Einige Testpersonen in unserem Hause haben trotz Zoom das Bild nicht einordnen können."

 
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Fallberichte

Begegnungen mit einem Dämon

Erlebnisse während eines Körperaustritts, zusammengestellt von Dr. Peter Hattwig

Über E-Mail schrieb im letzten Jahr ein junger Mann mehrere Briefe an die DEGUFO, in dem er Erlebnisse schilderte, für welche die konventionelle Wissenschaft keine Erklärung bietet. Drei der E-Mails wurden von mir zu einem Bericht zusammengefasst.

Die Erlebnisse wirkten so unheimlich, dass ich den Betroffenen gefragt habe, wie er das Geschehen ausgehalten habe. An der Art der Schilderung und der Genauigkeit der Widergabe werden sie merken, dass die Erlebnisse nicht erfunden sein können. (Peter Hattwig)


Erster Brief vom 3. 12. 2000

1985 hatte ich mein erstes einschneidendes transrationales Erlebnis:

Ich hatte mir, in meinem Bett liegend, Gedanken über das Jenseits und die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme gemacht. Zufällig öffnete ich die Augen und sah, wie eine schwarze Gestalt aus dem dunkelsten Punkt meines Zimmers auf mich zuschoss. Ich erschrak heftig, schloss die Augen und mein gesamter Körper verkrampfte zu absoluter Bewegungslosigkeit. Durch meinen Körper lief ein starkes Prickeln, welches sich über meinen Nacken weiter leitete und unter meiner Schädeldecke konzentrierte. Mit einem Mal hoben meine Beine ab, dann mein Oberkörper und zum Schluss mein Hintern. Dieser Eindruck war absolut real, da meine sinnliche Wahrnehmung weder verzerrt, noch ausgeschaltet war. Der Druck in meinem Kopf wurde unerträglich und ich nahm eine Art Drehbewegung um meine Längsachse wahr. Meine Angst war unerträglich, daher betete ich um Hilfe, dass ich wieder nach unten komme. Die Drehbewegung hörte auf, und ich bewegte mich abwärts und wurde zunächst sanft in mein Kissen gepresst, dann folgte der restliche Körper und ein wellenförmiges Schwerkraftgefühl von schmerzhaftem Ausmaße durchpulste mich. Die Welle lief drei bis viermal über meinen Körper auf und ab, dann schlief ich vor Erschöpfung ein.

In den folgenden Wochen passierte mir das häufiger, manchmal erwachte ich aus dem Schlaf und musste feststellen, dass ich bereits levitierte. Ich war jedoch bei weitem nicht mehr so erschrocken.

Einmal wachte ich nachts auf und wusste, was als nächstes passieren würde. Ich lag auf der Seite und konzentrierte mich darauf, meinen rechten Arm zur Bettkante zu bewegen. Es gelang mir mit aller Willenskraft, mich seitlich festzuhalten, allerdings erst nach dem dritten Versuch. Zweimal zuvor hatte mir eine rohe Gewalt den Arm

zurückgerissen, beim zweitenmal war es sogar sehr schmerzhaft gewesen. Die Levitation begann dann; ich konnte es nicht verhindern.

Einmal wachte ich nachts auf und bemerkte eine Kraft, die an meiner Bettdecke zog. Instinktiv krallte ich meine Hände in die Decke und bekam anschließend eine Kraft demonstriert, die mir die Fingernägel umknickte. Obwohl der Schmerz sehr stark war, traute ich mich nicht, den kleinsten Laut zu äußern. Dieses Erlebnis demonstrierte mir, dass hier Kräfte im übermenschlichen Maß wirkten.

In jener Zeit traten verstärkt Poltergeist-Phänomene auf. Besonders zu erwähnen ist ein nächtlicher Fall, als sich im Abstand von mehreren Sekunden Magazine aus meinem Regalschrank katapultierten. Ich hätte damals vor Angst sterben können.

Zweimal habe ich nachts auch Lichterscheinungen vor meinem Bett gesehen. Bei dem ersten Fall - es war, glaube ich, 1988 - bin ich nachts aufgewacht und sah etwas vor meinem Bett flimmern. Ich richtete mich auf, griff nach meiner Brille, setzte sie auf, redete vor mich hin, setzte die Brille wieder ab, legte mich hin und schlief weiter. Ich weiß bis heute nicht, was ich damals sah. Ich hatte jedoch das Gefühl, es zu kennen, und mich sorgenfrei wieder hinlegen zu können.

Das zweite Ereignis geschah zu Weihnachten. Ich wachte nachts auf und eine gleißende Helligkeit wanderte durch mein Zimmer. Wann ich dann einschlief, weiß ich nicht mehr. Es ist zu erwähnen, dass ich bei all diesen Phänomenen das Gefühl hatte, mein Zimmer bilde eine Art Mikrokosmos, denn merkwürdigerweise drangen fast nie Störgeräusche von außerhalb in die Szene. Nach meinem Auszug aus der Wohnung bin ich nie mehr levitiert. Allerdings deutete sich bereits gegen Ende der Levitationen ein neues unkontrollierbares Phänomen an. Astralreisen!

Zweiter Brief vom 5.12.2000

Bezüglich meiner Erlebnisse muss ich noch eins hinzufügen. Ich war bereits zweimal bei einem Neurologen und habe unter anderem meine Gehirnströme messen lassen. Es ist alles in Ordnung, keine Hinweise auf Epilepsie oder Gehirntumore, die meine Erlebnisse rational hätten erklären können.

Nun zu den AKEs (= außerkörperlichen Erfahrungen):

Dieses Phänomen läuft in verschiedenen Variationen ab und bleibt häufig in der ersten Phase stecken. Da ich AKEs für harmloser halte als die psychokinetischen Effekte, die bedrohliche Formen annehmen können und meiner Meinung nach durch Anwesenheit von - nennen wir sie Dämonen - ausgelöst werden, kann ich mich bei den meisten Fällen nicht an das Jahr erinnern und schildere Ihnen daher zunächst die ersten Anzeichen.

Ende der 80er kam es vor , dass ich erwachte, das heißt, ich konnte komplexe Gedanken fassen, war jedoch nicht in der Lage, irgendeine Handlung auszuführen. Der Gedanke, gelähmt zu sein, brachte mich dazu, meine Not herauszuschreien, was jedoch nur in einem erbärmlich, hochklingenden Wimmern erfolgte. Meist schwand nach einer gewissen Zeit mein Bewusstsein, und ich schlief dann tief und traumlos bis zum Morgen durch. Ich fühlte mich dann immer wie gerädert, ansonsten war ich in Ordnung.

Im Laufe der Zeit - ich hatte bereits einige Male die Bewegungsunfähigkeit erlebt - konnte ich durch die fühlbar geschlossenen Augenlider meine Umgebung betrachten. Ich muss an dieser Stelle anmerken, dass ich ziemlich nachtblind bin und daher weiß, dass dieses Sehen nicht normal ist. Die Umgebung war erstaunlich lichtstark und konturiert, also vollkommen anders als beim natürlichen Sehen während der Nacht. Wochen später änderte sich wieder etwas an den Zuständen.

In einer Nacht kam ich zu Bewusstsein und hatte kein Körpergefühl, sah die Umgebung aus einer unmöglichen Position, wie schwebend, einen halben Meter neben meinem Bett. Mein Ich schwebte auf eine meiner Lautsprecherboxen zu, und ab einer gewissen Entfernung hatte ich das Gefühl, mit einem Körperteil in eben dieser Box zu stecken. Da war eine Art warmer Hauch beim Eindringen und eine Art Gewissheit der inneren Struktur des Geräts. Es ist schwer, das zu beschreiben, da es nicht nur ein Sehen, sondern auch eine Art von Fühlen ist, das sich total von unserem Körperfühlen unterscheidet. Nach dem Eindringen in das Gerät schwand mein Bewusstsein.

Was nun folgte, gehört mit zu dem Erstaunlichsten, was ich hierbei habe erleben dürfen. Eine gewaltige Kraft katapultierte mein Ich aus meinem Körper Richtung Zimmerdecke, ich sah meinen im Bett auf dem Bauch liegenden Körper unter mir wegstürzen, dann brach ich in die Zimmerdecke ein, sah einen wirbelnden Schleier aus farbigen Lichtpunkten und im nächsten Augenblick war der Blick von oben auf mein Zimmer wieder frei, allerdings schien ich mich immer noch mit wachsender Geschwindigkeit zu entfernen, denn die Szene verkleinerte sich. Dann zerfiel das Bild in zwei identische Teile, dann in vier, in acht usw. Die Einzelbilder nahmen bei ihren Teilungen Wabenform an, irgendwann war der Inhalt nicht mehr erkennbar, und ein grünlicher Schleier legte sich über die Szene, als mein Bewusstsein schwand. So geschehen 1989.

Das letzte und eigenartigste Erlebnis dieser Art hatte ich im Mai dieses Jahres. Ich war bereits körperlos und schwebte über einem Friedhof, die Sonne neigte sich zum Untergang. Das Abendrot war warm und unheimlich intensiv. Ich betrachtete zwei Menschen unter mir, die sich um ein Grab kümmerten. Ich entschloss mich, weiter hinauf zu steigen, hoch über die anwesenden Bäume, und wendete mich der Sonne zu, die mir ein unheimlich intensives Wohlbehagen bereitete. Ich fühlte mich so leicht und unbeschwert wie nie zuvor in meinem Leben. Mit einer brutalen Abruptheit änderte sich die Szene, ich schwebte auf dem Kopf stehend vor der Zimmerwand an der Stirnseite meines Bettes und bewegte mich bodenwärts.

Gleichzeitig sah ich eine andere Perspektive, wie ich mit geöffneten Augen und mit heftig zitternden, gegen die Decke gestreckten Armen auf meinem Bett liege. Zudem waren über meiner Stirn bläuliche Entladungen. Ich hatte unheimlich starke Schmerzen in meinen Schultergelenken. Mit einem Mal endet die Doppelperspektive , ich erhob mich von meinem Bett und taumelte unter Schmerzen ins Bad. In jener Nacht konnte ich nicht mehr schlafen. Für mich war dieses Erlebnis der Beweis für die Echtheit des AKE-Phänomens.

Sie sehen, dass sich meine Erfahrungen in vielen Dingen von der einschlägigen Literatur unterscheiden, z. B. sah ich nie in einer 360-Grad-Perspektive oder die berühmte silberne Nabelschnur. Ich hatte auch zu keiner Zeit wirkliche Kontrolle über die Reise. Ich kann Ihnen nur sagen, dass es bei mir so ist, dass ich mich an 364 Tagen ganz normal schlafen lege, und es passiert absolut nichts, und dann, völlig unvorbereitet, finde ich mich bei schlagartig erwachendem Bewusstsein in einem fremden Zustand wieder.

Nun weitere Informationen zu meiner Person: Ich bin nicht getauft und atheistisch erzogen. Was ich über Bibel und Christentum weiß, stammt von meinem Bruder, der zu den Neuapostolen gehört. Ich bin der Meinung, dass Gott die Gesamtheit der physischen und geistigen Existenz unseres Universums darstellt. Der Gedanke eines persönlichen Gottes erscheint mir naiv und egoistisch. Mein mentaler Hilfeschrei, als mich der Dämon in meinem Zimmer anfiel, scheint zwar das Gegenteil zu beweisen, doch ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn ich von vornherein ruhiggeblieben wäre und abgewartet hätte.

Sie wundern sich, dass ich die psychokinetischen Effekte ohne größeren Schaden überstanden habe? Damals sah ich diese Vorfälle als eine Art Warnung an, mich nicht eingehender mit der Anderswelt zu befassen, was ich dann auch tat. Ich wendete mich anderen Interessen zu und hatte ein gutes Gewissen, selbst wenn mal wieder etwas geschehen war. Es war, als hätte ich Gewissheit, dass mir nicht viel passieren könne, wenn ich nur schön meine Gedanken mit Anderem beschäftige.

Dritter Brief vom 8.12.2000

Ich erzähle Ihnen nun von meiner zweiten Begegnung mit dem „Schwarzen", der mich damals levitieren ließ.

Es war vor einigen Wochen, da erwachte ich und wusste sofort, dass etwas nicht stimmte. Es war nicht so, wie ich es von meinen bisherigen AKEs her kannte, und das beunruhigte mich. Ich konnte mich physisch bewegen, versuchte mich aufzurichten, aber eine bleierne Schwere vereitelte das. Es war, als wäre die Schwerkraft um das dreifache gestiegen. Nach einigem Überlegen versuchte ich, die Augenlider zu heben, was auch gelang, und was ich sah, erschreckte mich einigermaßen.Ich lag auf dem Bauch, und in meinem Sichtbereich war meine rechte Hand, die von einer Art nebulöser DUNKELHEIT umwabert wurde. Sie versuchte - den Eindruck hatte ich - in meinen Körper einzudringen, wurde allerdings immer wieder zurückgestoßen. Ich hatte mit einem Mal die Erkenntnis, dass diese Schwärze, die meinen Körper umfloss, nur das Schattenwesen von 1986 sein konnte und dass es sich meines Körpers zu bemächtigen versuchte. Ich versuchte nun mit mehr Kraft mich gegen die schwere Finsternis zu stemmen und es gelang mir, mich auf den Rücken zu drehen, allerdings ging mir dabei der Atem aus, und diese Schwäche sorgte dafür, dass der Andere gewann. Diesmal hatte ich das Gefühl, außerhalb meines Körpers entsetzlich zu frieren. Ich schwebte in Schieflage im Raum und fühlte zwar nicht mehr die Beklemmung der Schwere, aber angenehm war es nicht. Die Reintegration hab ich nicht mehr mitbekommen. Ich erzählte meinen Vertrauten davon, dass dieser Dämon mich wieder besucht habe und äußerte den Verdacht, dass mich dieses Nachtwesen vermutlich nie in Ruhe gelassen habe und mich vermutlich immer wieder aufsuche, wenn bei mir eine AKE stattfindet, beziehungsweise das Wesen der eigentliche Initiator hierfür sei. Was halten Sie von diesem Gedanken? Wie soll man sich gegen feinstoffliche Wesen zur Wehr setzen, oder halten Sie es für meine ureigene Variante eines Schutzgeistes? Will mir der Typ vielleicht nichts Böses?

 

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