Begegnungen mit einem Dämon
Erlebnisse während eines Körperaustritts, zusammengestellt von Dr. Peter Hattwig
Über E-Mail schrieb im letzten Jahr ein junger Mann mehrere Briefe an die DEGUFO, in dem er
Erlebnisse schilderte, für welche die konventionelle Wissenschaft keine Erklärung bietet. Drei der E-Mails wurden
von mir zu einem Bericht zusammengefasst.
Die Erlebnisse wirkten so unheimlich, dass ich den Betroffenen gefragt habe, wie er das Geschehen
ausgehalten habe. An der Art der Schilderung und der Genauigkeit der Widergabe werden sie merken, dass die
Erlebnisse nicht erfunden sein können. (Peter Hattwig)
Erster Brief vom 3. 12. 2000
1985 hatte ich mein erstes einschneidendes transrationales Erlebnis:
Ich hatte mir, in meinem Bett liegend, Gedanken über das Jenseits und die Möglichkeit einer
Kontaktaufnahme gemacht. Zufällig öffnete ich die Augen und sah, wie eine schwarze Gestalt aus dem dunkelsten Punkt
meines Zimmers auf mich zuschoss. Ich erschrak heftig, schloss die Augen und mein gesamter Körper verkrampfte
zu absoluter Bewegungslosigkeit. Durch meinen Körper lief ein starkes Prickeln, welches sich über meinen
Nacken weiter leitete und unter meiner Schädeldecke konzentrierte. Mit einem Mal hoben meine Beine ab, dann mein
Oberkörper und zum Schluss mein Hintern. Dieser Eindruck war absolut real, da meine sinnliche Wahrnehmung
weder verzerrt, noch ausgeschaltet war. Der Druck in meinem Kopf wurde unerträglich und ich nahm eine Art
Drehbewegung um meine Längsachse wahr. Meine Angst war unerträglich, daher betete ich um Hilfe, dass ich wieder
nach unten komme. Die Drehbewegung hörte auf, und ich bewegte mich abwärts und wurde zunächst sanft in mein
Kissen gepresst, dann folgte der restliche Körper und ein wellenförmiges Schwerkraftgefühl von schmerzhaftem
Ausmaße durchpulste mich. Die Welle lief drei bis viermal über meinen Körper auf und ab, dann schlief ich vor
Erschöpfung ein.
In den folgenden Wochen passierte mir das häufiger, manchmal erwachte ich aus dem Schlaf und musste
feststellen, dass ich bereits levitierte. Ich war jedoch bei weitem nicht mehr so erschrocken.
Einmal wachte ich nachts auf und wusste, was als nächstes passieren würde. Ich lag auf der Seite und
konzentrierte mich darauf, meinen rechten Arm zur Bettkante zu bewegen. Es gelang mir mit aller Willenskraft, mich
seitlich festzuhalten, allerdings erst nach dem dritten Versuch. Zweimal zuvor hatte mir eine rohe Gewalt den Arm
zurückgerissen, beim zweitenmal war es sogar sehr schmerzhaft gewesen. Die Levitation begann dann; ich konnte
es nicht verhindern.
Einmal wachte ich nachts auf und bemerkte eine Kraft, die an meiner Bettdecke zog. Instinktiv krallte ich
meine Hände in die Decke und bekam anschließend eine Kraft demonstriert, die mir die Fingernägel umknickte.
Obwohl der Schmerz sehr stark war, traute ich mich nicht, den kleinsten Laut zu äußern. Dieses Erlebnis demonstrierte
mir, dass hier Kräfte im übermenschlichen Maß wirkten.
In jener Zeit traten verstärkt Poltergeist-Phänomene auf. Besonders zu erwähnen ist ein nächtlicher Fall, als sich
im Abstand von mehreren Sekunden Magazine aus meinem Regalschrank katapultierten. Ich hätte damals vor
Angst sterben können.
Zweimal habe ich nachts auch Lichterscheinungen vor meinem Bett gesehen. Bei dem ersten Fall - es war, glaube
ich, 1988 - bin ich nachts aufgewacht und sah etwas vor meinem Bett flimmern. Ich richtete mich auf, griff nach
meiner Brille, setzte sie auf, redete vor mich hin, setzte die Brille wieder ab, legte mich hin und schlief weiter. Ich weiß
bis heute nicht, was ich damals sah. Ich hatte jedoch das Gefühl, es zu kennen, und mich sorgenfrei wieder hinlegen
zu können.
Das zweite Ereignis geschah zu Weihnachten. Ich wachte nachts auf und eine gleißende Helligkeit wanderte
durch mein Zimmer. Wann ich dann einschlief, weiß ich nicht mehr. Es ist zu erwähnen, dass ich bei all diesen
Phänomenen das Gefühl hatte, mein Zimmer bilde eine Art Mikrokosmos, denn merkwürdigerweise drangen fast nie
Störgeräusche von außerhalb in die Szene. Nach meinem Auszug aus der Wohnung bin ich nie mehr levitiert.
Allerdings deutete sich bereits gegen Ende der Levitationen ein neues unkontrollierbares Phänomen an. Astralreisen!
Zweiter Brief vom 5.12.2000
Bezüglich meiner Erlebnisse muss ich noch eins hinzufügen. Ich war bereits zweimal bei einem Neurologen
und habe unter anderem meine Gehirnströme messen lassen. Es ist alles in Ordnung, keine Hinweise auf Epilepsie
oder Gehirntumore, die meine Erlebnisse rational hätten erklären können.
Nun zu den AKEs (= außerkörperlichen Erfahrungen):
Dieses Phänomen läuft in verschiedenen Variationen ab und bleibt häufig in der ersten Phase stecken. Da ich
AKEs für harmloser halte als die psychokinetischen Effekte, die bedrohliche Formen annehmen können und meiner
Meinung nach durch Anwesenheit von - nennen wir sie Dämonen - ausgelöst werden, kann ich mich bei den
meisten Fällen nicht an das Jahr erinnern und schildere Ihnen daher zunächst die ersten Anzeichen.
Ende der 80er kam es vor , dass ich erwachte, das heißt, ich konnte komplexe Gedanken fassen, war jedoch nicht
in der Lage, irgendeine Handlung auszuführen. Der Gedanke, gelähmt zu sein, brachte mich dazu, meine Not
herauszuschreien, was jedoch nur in einem erbärmlich, hochklingenden Wimmern erfolgte. Meist schwand nach einer
gewissen Zeit mein Bewusstsein, und ich schlief dann tief und traumlos bis zum Morgen durch. Ich fühlte mich
dann immer wie gerädert, ansonsten war ich in Ordnung.
Im Laufe der Zeit - ich hatte bereits einige Male die Bewegungsunfähigkeit erlebt - konnte ich durch die
fühlbar geschlossenen Augenlider meine Umgebung betrachten. Ich muss an dieser Stelle anmerken, dass ich ziemlich
nachtblind bin und daher weiß, dass dieses Sehen nicht normal ist. Die Umgebung war erstaunlich lichtstark und
konturiert, also vollkommen anders als beim natürlichen Sehen während der Nacht. Wochen später änderte sich
wieder etwas an den Zuständen.
In einer Nacht kam ich zu Bewusstsein und hatte kein Körpergefühl, sah die Umgebung aus einer
unmöglichen Position, wie schwebend, einen halben Meter neben meinem Bett. Mein Ich schwebte auf eine meiner
Lautsprecherboxen zu, und ab einer gewissen Entfernung hatte ich das Gefühl, mit einem Körperteil in eben dieser Box
zu stecken. Da war eine Art warmer Hauch beim Eindringen und eine Art Gewissheit der inneren Struktur des
Geräts. Es ist schwer, das zu beschreiben, da es nicht nur ein Sehen, sondern auch eine Art von Fühlen ist, das sich total
von unserem Körperfühlen unterscheidet. Nach dem Eindringen in das Gerät schwand mein Bewusstsein.
Was nun folgte, gehört mit zu dem Erstaunlichsten, was ich hierbei habe erleben dürfen. Eine gewaltige Kraft
katapultierte mein Ich aus meinem Körper Richtung Zimmerdecke, ich sah meinen im Bett auf dem Bauch
liegenden Körper unter mir wegstürzen, dann brach ich in die Zimmerdecke ein, sah einen wirbelnden Schleier aus
farbigen Lichtpunkten und im nächsten Augenblick war der Blick von oben auf mein Zimmer wieder frei, allerdings
schien ich mich immer noch mit wachsender Geschwindigkeit zu entfernen, denn die Szene verkleinerte sich. Dann
zerfiel das Bild in zwei identische Teile, dann in vier, in acht usw. Die Einzelbilder nahmen bei ihren Teilungen
Wabenform an, irgendwann war der Inhalt nicht mehr erkennbar, und ein grünlicher Schleier legte sich über die Szene, als
mein Bewusstsein schwand. So geschehen 1989.
Das letzte und eigenartigste Erlebnis dieser Art hatte ich im Mai dieses Jahres. Ich war bereits körperlos und
schwebte über einem Friedhof, die Sonne neigte sich zum Untergang. Das Abendrot war warm und unheimlich intensiv.
Ich betrachtete zwei Menschen unter mir, die sich um ein Grab kümmerten. Ich entschloss mich, weiter hinauf zu
steigen, hoch über die anwesenden Bäume, und wendete mich der Sonne zu, die mir ein unheimlich intensives
Wohlbehagen bereitete. Ich fühlte mich so leicht und unbeschwert wie nie zuvor in meinem Leben. Mit einer
brutalen Abruptheit änderte sich die Szene, ich schwebte auf dem Kopf stehend vor der Zimmerwand an der Stirnseite
meines Bettes und bewegte mich bodenwärts.
Gleichzeitig sah ich eine andere Perspektive, wie ich mit geöffneten Augen und mit heftig zitternden, gegen
die Decke gestreckten Armen auf meinem Bett liege. Zudem waren über meiner Stirn bläuliche Entladungen. Ich
hatte unheimlich starke Schmerzen in meinen Schultergelenken. Mit einem Mal endet die Doppelperspektive , ich
erhob mich von meinem Bett und taumelte unter Schmerzen ins Bad. In jener Nacht konnte ich nicht mehr schlafen.
Für mich war dieses Erlebnis der Beweis für die Echtheit des AKE-Phänomens.
Sie sehen, dass sich meine Erfahrungen in vielen Dingen von der einschlägigen Literatur unterscheiden, z. B. sah
ich nie in einer 360-Grad-Perspektive oder die berühmte silberne Nabelschnur. Ich hatte auch zu keiner Zeit
wirkliche Kontrolle über die Reise. Ich kann Ihnen nur sagen, dass es bei mir so ist, dass ich mich an 364 Tagen ganz
normal schlafen lege, und es passiert absolut nichts, und dann, völlig unvorbereitet, finde ich mich bei schlagartig
erwachendem Bewusstsein in einem fremden Zustand wieder.
Nun weitere Informationen zu meiner Person: Ich bin nicht getauft und atheistisch erzogen. Was ich über Bibel
und Christentum weiß, stammt von meinem Bruder, der zu den Neuapostolen gehört. Ich bin der Meinung, dass Gott
die Gesamtheit der physischen und geistigen Existenz unseres Universums darstellt. Der Gedanke eines
persönlichen Gottes erscheint mir naiv und egoistisch. Mein mentaler Hilfeschrei, als mich der Dämon in meinem Zimmer
anfiel, scheint zwar das Gegenteil zu beweisen, doch ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn ich von vornherein
ruhiggeblieben wäre und abgewartet hätte.
Sie wundern sich, dass ich die psychokinetischen Effekte ohne größeren Schaden überstanden habe? Damals sah
ich diese Vorfälle als eine Art Warnung an, mich nicht eingehender mit der Anderswelt zu befassen, was ich dann
auch tat. Ich wendete mich anderen Interessen zu und hatte ein gutes Gewissen, selbst wenn mal wieder etwas
geschehen war. Es war, als hätte ich Gewissheit, dass mir nicht viel passieren könne, wenn ich nur schön meine Gedanken
mit Anderem beschäftige.
Dritter Brief vom 8.12.2000
Ich erzähle Ihnen nun von meiner zweiten Begegnung mit dem Schwarzen", der mich damals levitieren ließ.
Es war vor einigen Wochen, da erwachte ich und wusste sofort, dass etwas nicht stimmte. Es war nicht so, wie ich
es von meinen bisherigen AKEs her kannte, und das beunruhigte mich. Ich konnte mich physisch bewegen,
versuchte mich aufzurichten, aber eine bleierne Schwere vereitelte das. Es war, als wäre die Schwerkraft um das
dreifache gestiegen. Nach einigem Überlegen versuchte ich, die Augenlider zu heben, was auch gelang, und was ich
sah, erschreckte mich einigermaßen.Ich lag auf dem Bauch, und in meinem Sichtbereich war meine rechte Hand, die von einer Art nebulöser DUNKELHEIT umwabert wurde. Sie versuchte - den Eindruck hatte ich - in meinen Körper einzudringen, wurde allerdings immer wieder zurückgestoßen. Ich hatte mit einem Mal die Erkenntnis, dass diese Schwärze, die meinen Körper umfloss, nur das Schattenwesen von 1986 sein konnte und dass es sich meines Körpers zu bemächtigen versuchte. Ich versuchte nun mit mehr Kraft mich gegen die schwere Finsternis zu stemmen und es gelang mir, mich auf den Rücken zu drehen, allerdings ging mir dabei der Atem aus, und diese Schwäche sorgte dafür, dass der Andere gewann. Diesmal hatte ich das Gefühl, außerhalb meines Körpers entsetzlich zu frieren. Ich schwebte in Schieflage im Raum und fühlte zwar nicht mehr die Beklemmung der Schwere, aber angenehm war es nicht. Die Reintegration hab ich nicht mehr mitbekommen. Ich erzählte meinen Vertrauten davon, dass dieser Dämon mich wieder besucht habe und äußerte den Verdacht, dass mich dieses Nachtwesen vermutlich nie in Ruhe gelassen habe und mich vermutlich immer wieder aufsuche, wenn bei mir eine AKE stattfindet, beziehungsweise das Wesen der eigentliche Initiator hierfür sei. Was halten Sie von diesem Gedanken? Wie soll man sich gegen feinstoffliche Wesen zur Wehr setzen, oder halten Sie es für meine ureigene Variante eines Schutzgeistes? Will mir der Typ vielleicht nichts Böses?