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Dunn: The Giza Power Plant
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Buchbesprechung

Von Frank Menhorn

Christopher P. Dunn

Chris Dunn wurde 1946 geboren und ist Ingenieur mit über 35 jähriger handwerklicher Erfahrung. Er immigrierte 1969 von Manchester, England in die Vereinigten Staaten. Er arbeitete in allen Gebieten der High-Tech Herstellung, von der Werkzeugherstellung bis hin zur Herstellung von Hochleistungs- Industrielasern. In den letzten 20 Jahren hat er ein Dutzend Artikel über antike Technologie in Magazinen veröffentlicht.

Er lebt heute mit seiner Frau und Kindern in Danville, Illinois.

Live-Interview mit C. Dunn vom 20.10.98
eMail: cdunn1546@aol.com
Web-Seite: www.gizapower.com

The Giza Power Plant
Technologies of Ancient Egypt
von Christopher Dunn, erschienen bei Bear&Company, Santa Fe, NM, ISBN 1-879181-50-9, $18.00 (Paperback, 281 Seiten)
Erscheinungsdatum: August 1998

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Bei meinem letztjährigen USA Aufenthalt wollte es der glückliche Zufall, daß ich über ein Buch stolperte, das ich für das beste und wichtigste seiner Art halte. Es handelt von den ägypischen Pyramiden, im Speziellen von der Cheops-Pyramide. Bevor sich der Leser nun gelangweilt zurücklegt, sei gleich vorweggenommen, daß der Autor Christopher Dunn einen revolutionären Ansatz in seinem Buch verfolgt: Könnte die Große Pyramide ein vorzeitliches Kraftwerk zur Energieerzeugung sein?

In seinem Buch versteht er es auf einzigartige Weise Entdeckungen aus den letzten Jahrhunderten - die teils verworfen wurden, weil sie nicht zur Grabtheorie paßten und dann in Vergessenheit gerieten - mit seinen eigenen Entdeckungen zu kombinieren. Dabei geht er schon fast pedantisch auf jeden Quadratmillimeter der Pyramide ein. Aber genau dadurch zeigt Dunn seinen Lesern, mit welcher Genauigkeit die Erbauer vorgegangen sind, mit welchen enormen Wissen sie ausgestattet waren und daß jeder Stein, jeder Schacht, und jede Kammer, von vornherein geplant waren und ihren Sinn hatten. Durch die 20 jährige akribische Arbeit Dunns fügt sich ein Mosaikstein an den anderen, und es werden Fragen beantwortet, die schon lange auf den Nägeln brennen. Wie war es möglich, die Pyramide mit einer derartigen Genauigkeit zu erbauen, die höher ist, als die jeden anderen Bauwerks der Erde und zu welchem Zweck? Warum wurde in der Königskammer der extrem schwer zu verarbeitende Granit mit einem Quarzanteil von über 50% benutzt, wobei für die restliche Pyramide hauptsächlich relativ weicher Sandstein benutzt wurde? Warum besteht die Decke der Konigskammer aus fünf Lagen von bis zu 70 Tonnen schweren Granitblöcken, und warum gibt es nur auf einem Block Ablagerungen von Kohlenstoff? Wie kann es sein, daß sich die Wände der Königskammer verschoben haben, der Rest der Pyramide aber nicht? Warum gibt es nur in der Königinkammer Salzablagerungen und sonst nirgends? Und wie wurden die Steine berarbeitet und an ihren Bestimmungsort gebracht? Was verbirgt sich hinter der "Gantenbrink-Tür" und wozu dienen die Beschläge und die "Luftschächte" usw. usf. Alles Fragen, die Ägyptologen ins Schwitzen bringen und keinesfalls mit der Grabtheorie vereinbar sind. Durch das Festhalten an ihren Dogmen haben sich die sog. Ägyptologen selbst in eine Sackgasse manövriert. Dem erfahrenen Handwerker Dunn kann zumindest das Festhalten an Kupferwerkzeugen zur Bearbeitung von Granit nur ein müdes Lächeln und Kopfschütteln entlocken.

Das ist ein Buch, das jeder an Pyramiden Interessierte gelesen haben muß und das die "Experten" aufrütteln wird.

Leider ist das Buch nur in englischer Sprache und meines Wissens nicht in deutschen Buchhandlungen erhältlich. Eine Möglichkeit, dieses Buch dennoch in Deutschland zu erhalten, ist über den Online-Buchversand Amazon.com (www.amazon.de). Denjenigen, die keine Möglichkeit haben, dieses Buch übers Internet zu bekommen, kann ich es zum Selbstkostenpreis mit Vorkasse zuschicken.

 

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