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Buchbesprechungen II

Lars A. Fischinger: Göttliche Zeichen-die vergangene Zukunft der erde

350 Seiten, viele Farbbilder, Tebbert Verlag, 1996 - ISBN 3-929207-51-6, Preis DM 46,80

Der junge Autor Lars. A. Fischinger legt hier ein gigantisches Werk vor. Fischinger macht sich viele Gedanken, um einige Rätsel der Erde zu lösen. Er las unzählige Bücher zum Thema. Mittlerweile schreibt er an seinem zweiten Werk, das noch besser werden soll.

Nun aber zu seinem Erstlingswerk: Kühn - und manchmal frech - stellt Fischinger einige Thesen vor. Dr. Johannes Fiebag schrieb in seiner Rezension: "Fischinger ist immer bemüht, auch neue, bislang unbekannte Einzelheiten in das bereits bekannte Bild einzufügen, so daß das Buch also auch für jene lesenswert ist, die bereits über ein umfangreiches Wissen auf dem Paläo-Seti-Sektor verfügen". Es gibt kaum ein besseres Buch zur Gesamtthematik.....

Mario Ringmann

 
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Buchbesprechungen II

Katharina Wilson: Tagebuch einer Entführten


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Im Kopp Verlag sind eine ganze Reihe von Erlebnisschilderungen erschienen, die von Menschen stammen, die mit dem Entführungsphänomen konfrontiert worden sind. Eine dieser Betroffenen ist Katharina Wilson aus den USA, die in diesem Buch und dem dazugehörigen Ergänzungsband auf ihre ganz persönlichen Konfrontationen mit den Unbekannten eingeht.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ihre generelle Einstellung zu den recht umstrittenen Regressionstrips in der UFO-Forschung! Sie schreibt:

Ich sehe John und einen weiteren Mann (im UFO). John war ein Freund von mir in der High School, Beide sind tot. Beide begingen vor einigen Jahren unabhängig voneinander Selbstmord, Was tun sie hier? Bin ich da, wo Tote hinkommen? Bin ich im Himmel? (...) Jetzt spreche ich mit dem anderen toten Mann (.1.) Er sagt mir etwas - er sagt mir, ich bin im Jenseits! Ich bin gestorben, und ich bin nun da, wo man nach seinem Tod hingeht. (...) Ich seufze - atme schwer.

- Gott, ich fühle mich wie in einer anderen Dimension! - Ich bin nicht mehr auf der Erde - ich bin tot, aber irgendwie lebe ich noch - irgendwie."

Katharina Wilsons Werk ,,Tagebuch einer Entführten" ist für die objektive Be-trachtung der CE IV - Szenarien ungemein wichtig: Zum einen belegt es, daß Abductions auch ohne Regression erinnert werden können, und zum anderen, daß hinter dem Phänomen der UFOs bedeutend mehr stecken kann, als wir alle vermuten! Das spannend geschriebene und hochinteressante Buch ist unbedingt empfehlenswert!Katharina Wilsons Werk "Tagebuch einer Entführten" ist für die objektive Betrachtung der CE IV - Szenarien ungemein wichtig: Zum einen belegt es, daß Abductions auch ohne Regression erinnert werden können, und zum anderen, daß hinter dem Phänomen der UFOs bedeutend mehr stecken kann, als wir alle vermuten! Das spannend geschriebene und hochinteressante Buch ist unbedingt empfehlenswert!

Wladislaw Raab

 
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Buchbesprechungen II

Budd Hopkins: Entführt ins All - Die UFO-Kidnapper an der Brooklyn-Bridge

Ullstein Verlag, IB, ISBN 3-548-35708-3, 509 Seiten, DM 22,90

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Der Fall "Linda Cortile" (Napolitano), den Budd Hopkins in seinem neuen Buch behandelt, dürfte weitgehend bekannt sein. Bereits vor einigen Jahren sickerten die ersten Informationen durch und riefen dergestalt viel Widerstand in der UFO-Gemeinde hervor (selbst bei Hopkins "Intruder Foundation"), daß Hopkins keine weiteren Daten und Fakten mehr lieferte.

Nun kam, was leider kommen mußte: Das Buch zum "Fall "! - Napolitano wurde angeblich im November 1989 von einem UFO entführt und dabei von zwei "Sicherheitsbeamten" (Dan und Richard) beobachtet. Was anfänglich wie ein Beweis für das CE-4- Phänomen aussah, entpuppt sich nun leider als der größte Reinfall in der UF0-Geschichte!

In seinem Buch "Entführt ins All" präsentiert Hopkins eine völlig abgehobene, verschachtelte und zweit-klassige Agentenstory, die noch unwahrscheinlicher ist, als die Annahme einer realen Existenz des Osterhasen! Angeblich wurden an jenem denk-würdigen 3O. November 1989 nicht nur Linda, sondern auch gleich Dan und Richard, ein geheimnisvoller "dritter Mann" und ein gutes dutzend anderer Personen gleichzeitig von der Brooklyn-Bridge entführt. Dafür gab es dann gerade mal eine einzige unabhängige Zeugin, die Hopkins jedoch im Dunklen läßt. Diese "Massenentführung" führte dann zu völlig verrückten Auswüchsen, die Hopkins allen ernstes für bare Münze nimmt. Auf den etwas über 500 Seiten fand ich über 70 (!) Punkte, die gegen jeden gesunden Menschenverstand sprechen und einen völlig irrationalen Charakter aufweisen. Hier einige Kostproben:

Sowohl Napolitano, Dan und Richard , als auch angebliche weitere Zeugin meldeten sich alle rein zufällig bei Hopkins, obwohl es in New York eine ganze Reihe von UFO-Ermittlern gibt, die lokal durchaus bekannt sind. Etwas seltsam, wie ich finde...

Napolitano wurde von Dan und Richard am hellichten Tage, mitten in New York entführt. Dabei wurde sie ins Auto gekitzelt. Grund der Entführung war, daß sich die beiden ihre Füße ansehen wollten. Anschließend mußte sie die beiden umarmen!

Sowohl Dan, als auch Richard verliebten sich in Napolitano. Ein Streit um sie entbrannte zwischen ihnen und Dan wurde scheinbar "kaltgemacht ".

Dan und Richard trafen sich nie persönlich mit Hopkins, sondern schickten ihm stattdessen laufend Briefe (die meiner Meinung nach von Napolitano stammten!).

Das Grundszenario änderte sich dabei von Brief zu Brief, was Hopkins nie stutzig werden ließ! Die einzige Bezugsperson zu den beiden "Agenten" blieb Napolitano.

Napolitano behauptet von sich allen Ernstes, daß sie von Jeanne d'Arc abstammt (der Jungfrau von Orleans).

Was Napolitano nicht wissen kann, ist, daß Janne d'Arc zu Lebzeiten ob ihrer Jungfräulichkeit kurz vor ihrer Ver-brennung untersucht wurde. Tatsachlich trug sie den Beinamen zu recht (siehe hierzu: Barbara Tuchmann, "Der ferne Spiegel, Classen Verlag). Wie war das nochmal mit der unbefleckten Empfängnis?

Diese "Posse" zieht sich über die volle Länge des Buches! Daß Budd Hopkins die Regressionen mit Napolitano selber durchführte und nie ein psychologisches Gutachten über sie anforderte, kann an dieser Stelle nicht mehr verwundern. Ich muß gestehen, daß ich mich noch nie über einen Titel zu unserer Thematik so geärgert habe wie über "Entführt ins All"!

Das Buch steckt voller Ungereimtheiten, bizarrer Unlogik und erinnert eher an eine billige Kriminalgeschichte, als an einen CE - IV - Zwischenfall.

Ich als Rezensent dieses Buches fühle mich von Hopkins verschaukelt, der scheinbar allen Ernstes meint, eine solche "Räuberpistole" dem Leser antun zu dürfen.

Nach diesem Buch wird es Zeit für Hopkins, sich aus der Forschung zurückzuziehen, bevor er weiteren Schaden anrichtet!

Wladislaw Raab

Anm. d. Red.:
Zu obiger Besprechung des Buches von Budd Hopkins möchte ich einige Anmerkungen machen.Zu obiger Besprechung des Buches von Budd Hopkins möchte ich einige Anmerkungen machen.

Ich habe dieses Buch auch gelesen - allerdings in der englischen Originalsprache. Vielleicht ist es so, daß der eine oder andere Aspekt bei der deutschen Ausgabe nicht korrekt übersetzt worden ist; vielleicht wurde sogar einiges ausgelassen. Dies kann ich nicht beurteilen, da ich den deutschen Text nicht gelesen habe.

Linda Cortile hat sich nicht rein zufällig an Hopkins gewandt, sondern war schon vorher in seiner Gruppe, da sie bereits seit April 1989 mit ihm in Kontakt war. Und daß die anderen Zeugen - einschließlich Dan und Richard und Janet Kimball - sich an Hopkins wandten, ist vielleicht damit zu erklären, daß er in New York wohnt und, was das Thema Entführungen in USA anlangt, doch sehr bekannt ist. Dies finde ich gar nicht verdächtig.

"Sie wurde ins Auto gekitzelt". Wenn man diesen Satz so liest, hört es sich schon etwas seltsam an. Liest man den gesamten geschilderten Vorgang im Zusammenhang, erscheint er mir durchaus nachvollziehbar.

Es sollte erwähnt werden, daß bei diesem "Kidnapping" (nach der gemeinsamen Entführung) Richard versucht hatte, Linda zu einem Gespräch einzuladen, was diese dann aber höflich und bestimmt ablehnte.

Hier einige Auszüge aus dem Originaltext:

...Linda sagte "Good-bye" und sie gaben sich die Hand. Sie drehte sich um ,und als das Ampellicht wechselte, wollte sie die Straße überqueren. Plötzlich ergriff eine starke Hand ihren Oberarm. Es war Richard, der sie aufforderte, mitzukommen. Sie sträubte sich. "Du kommst jetzt mit mir. Entweder kommst du jetzt in einer zuivilisierten Art und Weise mit - oder.... Sie war ärgerlich, ängstlich und kurz davor, in Panik zu verfallen.

Linda versucht sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu wehren. Sie versteift ihren Körper, klammert sich am Autodach fest usw.

In diesem Zusammenhang versuchen die beiden Agenten dann u.a. auch "durch Kitzeln", Lindas Widerstand zu brechen, was ihnen dann auch gemeinsam gelang. Aber nicht durch ausschließliches Kitzeln, sondern auch durch Gewaltanwendung." In diesem Zusammenhang versuchen die beiden Agenten dann u.a. auch "durch Kitzeln", Lindas Widerstand zu brechen, was ihnen dann auch gemeinsam gelang. Aber nicht durch ausschließliches Kitzeln, sondern auch durch Gewaltanwendung.

"Grund der Entführung war, daß sich die beiden ihre Füße ansehen wollten". Ich gebe zu, wenn man das so liest, klingt das ziemlich lächerlich. Der wahre Hintergrund dieser Aktion wird nachvollziehbarer, wenn man weiß, daß die beiden vermuteten, daß Linda Cortile mit den Außeridischen zusammenarbeitete und eine Art "Halbblut" gewesen sein könnte. Da die beiden aus ihrer Erinnerung wußten, daß Außerirdischen keine Zehen hatten, war der Grund, daß sie sich Lindas Füßen ansehen wollten, darin zu suchen, daß sie vermuteten, Linda könnte "außerirdischer Abstammung" sein, - also möglicherweise auch keine Zehen haben.

Zu der These, daß dies alles ein Schwindel gewesen sei, ein abgekartetes Spiel zwischen allen Beteiligten, folgende Bemerkung:

Ich kann die These zwar nicht völlig ausschließen, aber es gibt einige Aspekte, die gegen sie sprechen.

So ist es Hopkins z. B. gelungen, die Identität einer der beiden Männer - nämlich Dan - insoweit zu lüften, daß er anhand einer Videoaufzeichnung feststellen konnte, daß Dan als "eine Art Bodyguard" tätig war. Trotz intensiver weiterer Nachforschungen konnte er aber den Namen nicht ermitteln.

Um die ganze Sache nicht zu weit ausufern zu lassen, möchte ich einige Passagen aus diesem Buch zitieren, in denen Hopkins auf die Argumente seiner Gegner eingeht:

"... Linda müßte demnach der zentrale Koordinierungspunkt gewesen sein, die kreative und kontrollierende Kraft. Die Liste der Personen, die an diesem "Komplott" beteiligt gewesen sein müßten, schließt ihren ältesten Sohn Steven mit ein, ihren jüngeren Sohn John, eine Schlüsselfigur in dieser Geschichte, der einen wichtigen Beitrag zur Identifizierung des "dritten Mannes" leistete, Lindas Ehemann Steve, der bestätigte, Richard persönlich getroffen zu haben, Erica, die Zeugin, die bestätigte, das UFO über dem East River um drei Uhr morgens an besagtem 30. November gesehen zu haben, Janet Kimball, die Augenzeugin, die alles von der Brücke aus sah, Lisa Bayer, die Ärztin, die die Röntgenaufnahme von Lindas Nasenimplantat machte, Joseph, der den grauen Van beobachtete und die Insassen sah, wie sie wiederum Linda beobachteten; Lindas Freundin Carmela, die ebenfalls mit Richard gesprochen hatte..., Cathy Turner, ebenfalls eine Augenzeugin des UFO-Vorfalls; Franziska, die Mitbewohnerin, die aufwachte und den lichtüberfluteten Hof im November 1989 sah und Marilyn, eine Zeugin von zentraler Bedeutung, die, neben anderen, Kontakt mit dem "dritten Mann" hatte...

Welches gemeinsame Ziel könnte alle diese Personen möglicherweise zusammengeführt haben, um so einen komplizierten und risikoreichen "Schwindel" zu inszenieren?

Die meisten haben Familien, haben einen Beruf und einen Ruf, den sie verlieren könnten, wenn herauskäme, daß sie zu einer Gemeinschaft von Lügnern gehören würden...

Die Möglichkeit, finanziellen Vorteil -für so viele Beteiligte - aus der ganzen Sache zu ziehen, ist absolut lächerlich. Die UFO-Bücher, die finanziell etwas eingebracht haben, waren erfolgreich für den jeweiligen Autor - aber nicht für die Zeugen..

Publicitysucht ist ebenfalls kein gewichtiges Argument, denn fast alle Zeugen, einschließlich der Cortile-Familie , haben darauf bestanden, daß ihre wirklichen Namen geheim blieben...

Linda als angebliche "Hauptakteurin dieser Lügen" hätte über Jahre hinweg viele Briefe in unterschiedlichem emotionalen, literarischen und typografischen Stil schreiben müssen, während sie ihre eigene Persönlichkeit über Jahre hinweg aufrechterhalten müßte. Sie hätte diverse physische Beweise, wie die Strandfotografien, die seltsamen Sandmuster, die Röntgenaufnahme, fälschen müssen. Aber das vielleicht Schwierigste von allem, sie mußte in ständigem Kontakt mit ihren diversen "Mitstreitern" - im Alter von neun bis zu sechzig Jahren bleiben, Kinder und Erwachsene, die zu keinem Zeitpunkt ihre Geschichte auch nur im kleinsten Detail ändern durften...

Diese Anmerkungen mache ich deshalb, weil ich der Meinung bin, daß man einen Menschen wie Budd Hopkins, nicht so einfach an den Pranger stellen und nicht verlangen sollte, er solle sich "schleunigst aus der Forschung zurückziehen, bevor er weiteren Schaden anrichtet".

Ich hatte Gelegenheit, Budd Hopkins persönlich kennenzulernen. Ich habe ihn als einen integren, freundlichen Menschen kennengelernt, der seine unbestreitbaren Verdienste vorzuweisen hat, wenn es um das Thema Entführungen geht. Das muß nicht heißen, daß man mit allem, was er macht und tut, übereinstimmen muß. Fundierte Kritik ist nützlich und hilfreich, ja sogar erwünscht.

Und sollte sich eines Tages herausstellen, daß der "Fall Linda Cortile" der größte Schwindel in der UFO-Geschichte war, der je inszeniert wurde, selbst dann, finde ich, kann man Budd Hopkins kaum einen Vorwurf machen.

Er hat über mehrere Jahre seriös und ernsthaft versucht, alle möglichen Fakten zusammenzutragen und eventuellen "Schwindel" zu enttarnen.

Dieses Buch hat im Original 474 Seiten. Und derjenige, der Interesse an diesem Thema hat, sollte versuchen, sich sein eigenes Urteil zu bilden - und es lesen. Ob er dann Budd Hopkins noch in die Wüste schicken will, muß jeder dann für sich selbst entscheiden.

Reinhard Nühlen

 

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