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Die Akte DegUFOrum
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Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn man sich mit der UFO-Thematik befaßt, kommt man früher oder später zu dem Schluß, daß unsere herkömmlichen Methoden der Erkenntnisgewinnung nicht genügen, um das Phänomen verstehen zu können. Das Neue erfordert neue Methoden. Versucht man, es mit den alten Methoden zu erforschen, kann das Ergebnis nur etwas Bekanntes sein, d.h. das wirklich Neue wurde ausgeblendet. Besonders häufig erleben wir das Phänomen der Ausblendung, wenn UFO - Zeugen ihre Sichtungen schildern: Wie gern ist man doch geneigt, solche Schilderungen in bekannte Schubladen zu stecken und zu sagen: Fall gelöst!" So einfach wollen wir es uns jedoch nicht machen.

Indem wir neue Wege in der UFO -Forschung beschreiten, haben wir uns viele Freunde, aber auch "Gegner" eingehandelt. Solange es sich bei den Gegnern nur um solche in sachlicher Hinsicht handelt, können wir zufrieden sein. So stufen wir die Positionen von Werner Walter und Prof. Lambeck (siehe dieses Heft) als solche ein, die der unseren diametral gegenüberstehen. Das gibt Anlaß zu Diskussion und Verdeutlichung unserer eigenen Position. Dafür haben wir dem "Gegner" dankbar zu sein. Er verhilft uns zu unserer eigenen Selbsterkenntnis.

Dankbar sind wir aber auch für Bestätigung aus berufenem Munde: Während einer langen Diskussionsnacht mit einem Freund, die von abends 22.00 Uhr bis 5.30 Uhr dauerte, in der wir u.a. darüber sprachen, wie es möglich ist, daß die Außenwelt eines jeden Menschen dessen geistige Struktur widerspiegelt, fiel mein Auge zufällig auf ein Buch, das im Zimmer des Freundes herumlag. Es war Ernst Jüngers "Gläserne Bienen". Und als ich es aufschlug, las ich zufällig:

Es gehört zu unseren optischen Täuschungen, daß wir diese Verletzungen (der Soldaten des 1. Weltkrieges) auf den Unfall zurückführten. In Wahrheit sind Unfälle Folgen von Verletzungen, die bereits in den Keimen unserer Welt stattfanden, und die Zunahme von Amputationen gehört zu den Anzeichen dafür, daß die sezierende Denkart triumphiert.

Einige Zeilen darunter las ich eine Bestätigung für meine Aussagen im vorletzten DEGUFORUM, Materialismus bedeute Katastrophe, für die Werner Walter mich so sehr der Weltverschwörungsneurose zeihte. Jünger schrieb:

Menschliche Vollkommenheit und technische Perfektion sind nicht zu vereinbaren. Wir müssen, wenn wir das eine wollen, die andere zum Opfer bringen. Bei diesem Entschlusse beginnt die Scheidung. Wer das erkannt hat, wird sauberer arbeiten, so oder so. Die Perfektion strebt dem Berechenbaren, und das Vollkommene dem Unberechenbaren zu. Perfekte Mechanismen umstrahlt daher ein unheimlicher, aber auch faszinierender Glanz. Sie rufen Furcht hervor, aber auch einen titanischen Stolz, den nicht die Einsicht, sondern nur die Katastrophe beugt...

Das Erkennen der Außenwelt als Spiegel der Innenwelt geht einher mit der Überwindung des "falschen Ich", welches sich nur mit dem Körper identifiziert. Die Identifizierung der eigenen Seele mit der ganzen Welt hat weitreichende Folgen, zB Verantwortung, Nächstenliebe, aber auch die Beantwortung der UFO-Frage.

Bis hier war ich mit dem Schreiben dieses Editorials gelangt, als ich in einer Kaffeepause in Gina Cerminarias "Karma und Wiedergeburt", S. 244 las:

Das Übel kommt zu keinem Menschen, in dem nicht selbst verborgenes Böses liegt, von dem es auf Grund der Gleichschwin-gung angezogen wird.

Da haben wir`s schon wieder! Kann das noch Zufall sein? Nein, nein! Eben lasen wir: Anziehung der Gleichschwingung. Das ist die wahre Antwort - auch auf die UFO -Frage.ö""Da haben wir`s schon wieder! Kann das noch Zufall sein? Nein, nein! Eben lasen wir: Anziehung der Gleichschwingung. Das ist die wahre Antwort - auch auf die UFO -Frage.

Wie ist es möglich, daß solch fundamentale Erkenntnisse nicht auf Schulen oder Universitäten gelehrt werden? Muß es nicht eine Institution geben, die weltweit die Lehrpläne festlegt? Wie konnte es sonst geschehen, daß fast die ganze Welt auf den Materialismus eingeschworen ist? Ich wollte es herausfinden und begann u.a. aus diesem Grund ein Universitätsstudium der Philosophie, Politikwissenschaft und Soziologie. Das erste, was ich lernen sollte, war, daß die Philosophie tot sei - ersetzt durch die Wissenschaftswissenschaft, weil ihr die Naturwissenschaft den Rang abgelaufen habe. Seitdem kämpfe die Philosophie einen vergeblichen Kampf gegen ihre Überflüssigkeit. - Ich hoffe, daß sich mein erster Eindruck in späteren Semestern nicht bestätigen wird. Auch meine neue Universitätsumgebung wird ein Spiegel meines Geistes sein mit der Konsequenz, daß die Philosophie dort nicht tot sein wird, falls meine eigene Philosophie lebt.

In diesem Heft werden Sie eine ganze Reihe neuer UFO - Sichtungsfälle vorfinden. Teilweise sind sie so bizarr, daß es schwerfallen wird, sie als wirklich erlebt zu akzeptieren. Wer aber die vergangenen Hefte und die anderen Artikel gelesen hat und es versteht, zwischen ihnen Querverbindungen zu erkennen, wird auch diese Fälle einordnen können. Doch Vorsicht: Das mit dem Einordnen hat so seine Tücken! Aber auch darauf wurde in einer Arbeit eingegangen.

Im Vertrauen darauf, daß auch diese DEGUFORUM - Ausgabe ein positives Element Ihres Außenwelt - Spiegels darstellt,

verbleibe ich mit freundlichem Gruß

Ihr

Hans-Joachim Heyer

 

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