Liebe DEGUFOIANER, liebe Leserin, lieber Leser,
heute stellt sich Ihnen ein "wiedergewählter" Vorsitzender der DEGUFO e.V. vor. Drei Jahre sind bereits wieder vergangen.
Als ich 1993 die DEGUFO e.V. gegründet habe, - konnte ich da ahnen, auf was ich mich da eingelassen hatte?"
heute stellt sich Ihnen ein "wiedergewählter" Vorsitzender der DEGUFO e.V. vor. Drei Jahre sind bereits wieder vergangen. "Als ich 1993 die DEGUFO e.V. gegründet habe, - konnte ich da ahnen, auf was ich mich da eingelassen hatte?
Wie war es "am Anfang"? Gründungsversammlung, Euphorie. Menschen hatten sich zusammengefunden - aus allen Ecken Deutschlands, aus der Schweiz, aus Österreich, die alle ein gemeinsames Ziel hatten, auf der gleiche "Vibrationsschiene" kommunizierten - und die DEGUFO e.V. gründeten.
Alle Bedenken - wenn sie überhaupt je bestanden hatten - wurde "ad Akta" gelegt. Kann das Konzept funktionieren? Eine "Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung"- ein eingetragener, gemeinnützig anerkannter Verein, mit regionalen Strukturen, Aktivitäten vor Ort und gleichzeitig bundesweit, darüberhinaus länderübergreifend bis in die Schweiz und Österreich?
Es wäre vermessen und unehrlich, sich jetzt hier hinzustellen und zu behaupten, ja, das alles hat so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt haben ? Vieles hat funktioniert, manches auch nicht - das ist aber "menschlich". Euphorie alleine reicht eben nicht aus, wenn der "Frust" des alltäglichen Geschäfts - auch in der UFO-Forschung Platz greift.
Aber alles in allem - es war ein guter Anfang - nach 3 Jahren DEGUFO e.V., der ermutigt hat, weiter zu machen - trotz aller Knüppel, die manche "selbsternannten größten UFO-Forscher Deutschlands" versucht haben - und immer noch versuchen - uns zwischen die Beine zu werfen. (s.S.18 in dieser Ausgabe). Warum eigentlich? Aber dies ist ein "weites F(G)eld, über das nachzudenken sich sicherlich lohnen würde.
Zeit zum Besinnen - in unserer hektischen Zeit - was ist das Ergebnis nach 3 Jahren DEGUFO? Hat es sich gelohnt? An welchem Punkt der Wegstrecke sind wir angelangt? Verglichen mit unseren "hehren", "euphorischen" Zielsetzungen?
Nun ja, wir haben bewiesen, daß A. Rivera wohl den Mund etwas zu voll genommen hatte. Nicht wir allein - aber zumindest in Deutschland. Und wir haben dafür unsere - wenn auch durch nichts gerechtfertigte - Prügel von bestimmter Seite bekommen? Quo vadis DEGUFO?
Wir haben gezeigt, daß ein Zeppelin ein Zeppelin ist - und kein UFO. Wir haben über Fälle, Erlebnisse, Sichtungen etc. berichtet - auch wenn wir nicht immer sicher waren, ob dies nun "authentisch" sein kann, weil wir aber der Meinung waren, daß es sich lohnt, darüber zu berichten, ohne gleich "immer die passende Erklärung" parat zu haben.
Und wir haben vor allem eines versucht, wir, das waren und sind viele Autoren des DEGUFORUMs, deren Namen ich hier gar nicht alle nennen will, wollten etwas genauer hinterfragen, abseits vom - zugegegebenermaßen etablierten "wissenschaftlichen Weltbild". Und darauf sind wir besonders stolz, fast alle Autoren, ja, wie soll ich es nennen, sind "homemade" aus unserem Mitglieder und Leserkreis. Und auf einem ganz guten Niveau. Etwas "Selbstlob" sollte auch einmal sein, wenn es angebracht ist.
Realismus, kritische Analyse, Reflexion. Wieviele Stunden habe ich - und andere - eigentlich für die DEGUFO eingebracht. (Telefonate, Briefe, Anfragen, Recherche, Herumschlagen mit M.H. )? 4 x jährlich DEGUFORUM - dies ist "immerhin" die elfte Ausgabe. 11 x den Computer füttern, meistens "hand-made" ( wer bezahlt mir die Sekretärin?) - mit H.-J. Heyer, ohne den dies sowohl von der Hardware - aber was viel wichtiger ist von der Software - dem "geistigen Schmalz" - gar nicht möglich gewesen wäre. Hans -Joachim - hier an dieser Stelle - an ganz besonderes "Danke" an Dich.
Dann - Mitgliederversammlung letzte Woche. (S.31 in diesem Heft). Das ist nun mal so bei einem "Verein". Letztendlich kommt zu so einer Veranstaltung ja sowieso nur "der harte Kern". Diejenigen, die sich engagieren. Kommen wirklich alle, die zugesagt haben? "Die Angst des Vorsitzenden vorm Elfmeter". Natürlich nicht. Aber es kommen auch wieder einige, die man gar nicht erwartet hatte. Die Freude ist umso größer.
Freude, endlich auch einmal wieder wirkliche Freunde - und Mitstreiter persönlich zu treffen. Nicht nur mit Hilfe unserer ach so kommunikativen, aber doch so unpersönlichen Helfer wie Telefon, Fax, E-Mail, Internet. Zu lachen, erinnern: " Hast Du das gehört? Was meinst du dazu? Ich habe das aber ganz anders in Erinnerung. Also, was der X da gesagt hat, das ist ja ...
Reflexion, Genugtuung - bei allen Mängeln - es hat sich gelohnt, es wächst und entwickelt sich weiter.
"Viel Feind - viel Ehr?". Wenn dies stimmen würde, hätte die DEGUFO nach 3 Jahren ihres Bestehens das Bundesverdienstkreuz verdient ( wie immer man dazu auch stehen mag). Hesemann sei Dank.
Viel wirkliche Anerkennung - ( Lammer/Sidla, Fiebag, von Ludwiger - und wer sonst noch? - sei Dank.
Es hat sich gelohnt - wie des öfteren, wenn aus dem "hohlen Bauch heraus" eine Idee Wirklichkeit wird. Wobei die Frage ist, "wie hohl der Bauch wirklich war".
Wie sagt H.-J. Heyer immer wieder, in seinen unzähligen Anwandlungen "seines Themas":
"Realität" ist das, was wir in unserem Bewußtsein zur "Realität" machen, die ja eigentlich nur für jeden von uns so real ist, wie wir sie uns erlauben, real zu sein. Wenn wir uns aber einreden lassen, daß dies die einzige mögliche Realität ist, dann schränken wir uns unzulässigerweise auf eine -wie auch immer geartete - Dimension ein , die unserem eigentlichen Bewußt sein nicht entspricht. (Frei interpretiert von Reinhard Nühlen.)
Liebe Freunde, ob DEGUFOIANER (da steckt das Wort "Indianer" drin) oder Leser des DEGUFORUMS. Ich danke Ihnen allen, die Sie durch Ihre Mithilfe dazu beigetragen haben, daß es die DEGUFO e.V. und das DEGUFORUM gibt und weiterhin geben wird - bis 1999 und darüber hinaus.
Und ich danke allen, die sich bisher eingebracht haben. Ich weiß, es ist immer problematisch, Namen zu nennen, weil man ja möglicherweise einen vergessen haben könnte. Sollte jemand dabei sein, hoffe ich, daß er es mir verzeihen wird.
Ich bedanke mich für die bisherige Zusammenarbeit und Unterstützung ganz besonders bei: Gabriele L. Berndt ( für ihre tollen Bilder), Udo Beeker, Roderich H.Boes, Edmund A. Böhm, Thomas Bürvenich, Gerhard Cerven (der in Hamburg so einiges auf die Beine gestellt hat), Andreas Haxel, Peter Hattwig, H.-J. Heyer, M. Jelinski, Frank Menhorn (unser Mr. Computer), Michel Speith und Marco Strohmeyer.
Ihr Reinhard Nühlen